13.07.2017 - 3 Verbesserung der Barrierefreiheit im Stadion Ni...

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Beratung

Herr Reuschenbach teilt mit, dass die Kommission Barrierefrei bereits zweimal im Stadion Niederrhein zwecks Besichtigung war (30.5.16 und 8.6.17). Zugegen waren jeweils Vertreter/innen des Bereichs Sport (2-5), OGM, RWO und des Büros für Chancengleichheit.

Thema war u.a. die fehlende, behindertengerechte Toilette an der Stehtribüne. Die Planungen wurden auf Grund der ersten Begehung diesbezüglich geändert.

Des Weiteren steht ein taktiles Leitsystem planerisch im Fokus.

Herr Reuschenbach führt weiter aus, dass im Rahmen der Umgestaltung der Lindnerstraße und des geplanten Kanalumbaus 2020/2021 geprüft werden soll, ob in der Nähe der Stehtribüne Behindertenparkplätze eingerichtet werden können.

Bei dem Ortstermin im Juni 2017 war u.a. die eingeschränkte Sicht für Rollstuhlfahrer/innen vor der Haupttribüne Thema. Problematisch ist, dass das Spielfeld auf Grund der Trainerbänke und verkratzter Plexiglasscheiben schwer einsehbar ist.

Herr Kuhla stellt 2 Varianten vor, um die Sicht für Rollstuhlfahrer/innen zu verbessern.

Es besteht die Option, an der Haupttribüne eine Rampe zu errichten. Auf Grund der erhöhten Plattform erhält man den Blick über das Spielfeld. Durch die Rampe würden allerdings 3 Zuschauerreihen wegfallen.

Die 2. Variante würde die Platzierung der Rollstuhlfahrer/innen oben auf der Tribüne (Uhrenturm) umfassen. Somit hätten die Rollstuhlfahrer/innen einen perfekten Blick auf das gesamte Spielfeld. Diese Umbaumaßnahme würde allerdings mit dem Bau eines Aufzuges und der Errichtung einer behindertengerechten Toilette einhergehen.

Herr Dr. Kossowski ergänzt, dass der Austausch der Plexiglasscheiben eine gute, kurzfristig umsetzbare Maßnahme wäre.

Herr Reuschenbach teilt mit, dass diesbezüglich bereits entsprechende Angebote eingeholt wurden.

Herr Dr. Kossowski erfragt die Höhe der Plattform, da mindestens 40 cm notwendig sind, um das 2. Tor auch zu sehen.

Herr Stelzer ergänzt, dass bei den Planungen zu beachten ist, dass Menschen mit Behinderungen auch oft über eine verminderte Körpergröße verfügen.

Herr Kösling erwähnt die Problematik bzgl. der Behindertenparkplätze. Er kritisiert, dass der Wachdienst die Parkberechtigungen nicht kontrolliert und auch wie und wo sich die Fahrzeuge hinstellen.

Er erfragt, warum die Trainerbänke nicht versetzt werden können, dies wäre die einfachste und kostengünstigste Variante.

Herr Reuschenbach nimmt den Vorschlag bzgl. der Versetzung der Trainerbänke auf und sagt zu, diesen mit RWO zu thematisieren.

Herr Dr. Kossowski führt aus, dass RWO von dem Vorschlag nicht begeistert sein wird. Rollstuhlfahrer/innen dürfen in der 4. Liga sogar am Spielfeldrand stehen. In Oberhausen ist das allerdings nicht gewollt.

 

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=3659&TOLFDNR=115191&selfaction=print