03.07.2017 - 16.1 Antrag DIE LINKE.LISTE FraktionSachstandsberich...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 16.1
- Sitzung:
-
24. Sitzung des Rates der Stadt
- Gremium:
- Rat der Stadt
- Datum:
- Mo., 03.07.2017
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Die LINKE.LISTE Fraktion
- Bearbeitung:
- David Driever
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Frau Beig. Münich berichtet, dass den VertreterInnen des ehrenamtlichen tätigen Netzwerks Oberhausener Geflüchteten Initiativen während eines Treffens zum Thema „Hausordnung in Gemeinschaftsunterkünften“ am 14.06.2017 das Exemplar einer Hausordnung in leichter Sprache zur Verfügung gestellt wurde. Im Anschluss an eine kritische Diskussion gab es die Verständigung, die Hausordnung einem Praxistest zu unterziehen und später die Erfahrungen zu evaluieren. Dann stellte sich jedoch heraus, dass den Flüchtlingsinitiativen das Zeitfenster zu kurz war, um sich mit dem Thema auseinander setzen zu können. Im Anschluss an ein Schreiben der Initiative „Bunter Oberhausener Norden“ an Herrn Oberbürgermeister Schranz war klar, dass es weiteren Gesprächsbedarf geben würde. Daraufhin wurden zunächst alle weiteren Aktionen bezüglich der Hausordnung gestoppt. Am 30.06.2017 gab es ein klärendes Gespräch mit den Vertretern und Vertreterinnen der Flüchtlingsinitiativen, der Diakonie dem Roten Kreuz und dem Bereich 3-2 zum Thema Hausordnung. Ein weiteres Treffen wird am 19.07.2017 stattfinden. Dabei wird es um offene Fragen gehen.
Stadtv. Koch teilt mit, dass die Hausordnung keineswegs die Ziele der Integration berücksichtigt. Versprochen war die gemeinsame Erarbeitung einer Hausordnung unter Beteiligung der Flüchtlingsinitiativen in mehreren Sprachen. Am Ende der Gespräche hieß es, man solle es doch erst einmal ausprobieren. Die Verantwortung hätte am Ende der Hausmeister getragen.
Frau Stadtv. Walther hält es für hilfreich, den Flüchtlingen zur Orientierung die Broschüre „Wohnen im Pott“ an die Hand zu geben. Was die Initiativen betrifft, so ist es wichtig zu berücksichtigen, dass der Informationsfluss untereinander häufig nicht unbedingt so ist, wie man es sich wünscht.
OB Schranz macht deutlich, wie wichtig es ist, dass jetzt endlich ein Weg gefunden wurde, bei dem alle Beteiligten mitgenommen werden, um gemeinsam einen Text für die Hausordnung zu verfassen.
