11.05.2017 - 6.3 Antrag der CDU-Fraktion zur Verkehrssituation a...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Beratung

Herr Ingendoh verweist auf die Gespräche mit den Anwohnerinnen und Anwohnern dieses autooptimierten Einkauf-Centers, wo eine Straßenüberquerung insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen sehr beschwerlich bzw. teilweise auch gefährlich ist. Herr Ingendoh bittet daher dringend um Gespräche für die Einrichtung einer Überquerungsmöglichkeit mit dem Grundstückseigentümer.

 

Frau Willing-Spielmann fügt ergänzend hinzu, dass auch auf eine Absenkung des Bürgersteiges für mobilitätseingeschränkte Personen geachtet wird.

 

In diesen Zusammenhang sollten auf Vorschlag von Herrn Nowak vielleicht auch die anderen Einkaufszentren auf dieses Problem überprüft werden.

 

Aufgrund einer Überprüfung bestätigt Frau Janclas die Ausführungen von Herrn Ingendoh und von Frau Willing-Spielmann. Die Einfahrt zum Luchs-Center ist 15 Meter breit. In Gesprächen mit dem Eigentümer soll erreicht werden, dass zumindest in der Einfahrt ein Fußbereich für eine Überquerungsmöglichkeit eingerichtet werden kann. Da die Luchsstraße eine Tempo-30-Zone ist, kann dort keine Querungshilfe eingerichtet werden. Eine Absenkung in diesem Bereich ist sehr schwierig umzusetzen, da dann zwei bis drei öffentliche Parkplätze wegfallen würden. Frau Janclas schlägt daher noch einmal die Überprüfung zur Einrichtung einer Fußgängerquerung in diesem Bereich vor.

 

Diese Situation ist auch, so Herr Ingendoh, bei dem Ortstermin mit den Anwohnerinnen und Anwohnern diskutiert worden. Die Tempo-30-Geschwindigkeit wird dort nicht eingehalten. Daher würde Herr Ingendoh eine Lösung für alle begrüßen.

 

Frau Janclas verweist noch einmal auf die eventuell wegfallenden zwei bis drei Parkplätze und fragt nach, inwieweit deren Erhalt unbedingt notwendig ist.

 

Herr Kösling und der ebenfalls anwesende Herr Mellis vom Beirat für Menschen mit Behinderungen schlagen einen gemeinsamen Ortstermin mit Mitgliedern aus diesem Gremium und der Verwaltung vor.

 

Abschließend stellt Herr Bezirksbürgermeister Real fest, dass die Einrichtung einer Querungshilfe nicht möglich ist, aber andere Querungsmöglichkeiten geprüft werden sollen.

 

Die Bezirksvertretung Sterkrade fasst einstimmig folgenden Beschluss:

 

 

Reduzieren

Beschluss

Beschluss

 

Die Bezirksvertretung Sterkrade beauftragt die Verwaltung, zu überprüfen, an welcher Stelle eine Überquerungsmöglichkeit für Fußgänger (insbesondere auch Rollatorennutzer, Eltern mit Kinderwagen etc.) im Ausgangsbereich des Luchscenters über die Luchsstraße geschaffen werden kann, die zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer beiträgt. Hierzu sollten Gespräche mit dem Eigentümer der Immobilie Luchscenter aufgenommen werden.

 

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=3637&TOLFDNR=113731&selfaction=print