03.05.2017 - 2.1 Antrag der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE GRÜNE...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
Reduzieren

Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

1.)      Die Verwaltung wird beauftragt, noch vor der Sommerpause eine Gesamtplanung der Verteilung der zur Verfügung stehenden Fördermittel zu erstellen und den Ratsgremien zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

 

2.)      Erste Priorität soll dabei die Berücksichtigung der im Bildungsplan beschlossenen Maßnahmen (Prüfung der Zusammenlegung von Schulstandorten / Neubau statt Sanierung) erhalten. Darüber hinaus sollte die Verteilung der Fördermittel nach sozialen und pädagogischen Kriterien (z.B. hoher Anteil SGB II –Bezug / überdurchschnittlich hoher Migrationsanteil / Inklusion) erfolgen. Dazu sollte eine Bewertungsmatrix entwickelt werden, die einen Vergleich der Schulen mit ihren unterschiedlichen Bedarfen ermöglicht. Dabei könnten die ersten Ergebnisse aus dem Programm „Bildung integriert“ Verwendung finden.

 

3.)      Die stetige Steigerung der Angebote im Offenen Ganztag führt inzwischen zu gravierenden Raumproblemen. Für die Versorgung mit der Mittagsverpflegung und für die Ganztagsangebote ist ein mit den Schulen abgestimmtes Ausbauprogramm zu entwickeln und individuelle Bedarfe der Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf sind zu berücksichtigen.

 

4.)      Bei sämtlichen Bauplanungen ist grundlegend das Kriterium der Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Das heißt, neben der selbstverständlichen Berücksichtigung energetischer Aspekte ist insbesondere die zukünftig zu erwartende Größe und Ausgestaltung des jeweiligen Schulstandortes maßgeblich.

 

5.)      Die Modernisierung / Sanierung der Schulsporthallen gemäß aktueller pädagogischer und baulicher Standards ist ein weiterer Schwerpunkt möglicher Maßnahmen. Gleiches gilt für die (naturwissenschaftlichen) Fachräume. Die Maßnahmen im Bereich der Schulsporthallen sind mit dem Sporthallenkonzept abzugleichen.

 

6.)      Die Digitale Bildung wird die Bildungslandschaft der Zukunft radikal verändern. Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Schulausstattung ist die Anbindung der Schulen an das schnelle Internet. An jedem Schulstandort ist inzwischen durch das Vektoringverfahren der Telekom bzw. durch vorhandene Glasfaserstrukturen eine sofortige Versorgung mit dem schnellen Internet möglich. Dieses Angebot ist im Interesse einer schnellen Realisierung von digitalen Angeboten in den Schulen zu nutzen. Gleichzeitig wird eine konkrete Ausbauplanung mit WLAN und digitalen Endgeräten auf der Grundlage der pädagogischen Medienkonzepte der Schulen notwendig. Erst nach der Erstellung einer konkreten Finanzbedarfsplanung, die sämtliche durch KIF und Gute Schule zu realisierende Maßnahmen enthält, könnte in einem zweiten Schritt die Machbarkeit eines stadteigenen Breitbandnetzes geprüft werden.

 

Reduzieren

Beratung

Nach einer kurzen Aussprache stellt Herr Große Brömer fest, dass die Vorberatung im Schulausschuss ausgesetzt wird. Zur Ratssitzung soll ein gemeinsam abgestimmter Antrag erstellt werden.

Reduzieren

Beschluss