23.03.2017 - 3.1 Basisgesundheitsbericht 2016 der Stadt Oberhausen

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Dr. Neumeyer-Sickinger gibt einen kurzen Überblick und erklärt, dass der vorliegende Basisgesundheitsbericht der erste umfassende seiner Art ist. Bisher wurden stets Schwerpunktberichte veröffentlicht. Für die Erstellung waren umfangreiche Datenerhebungen notwendig. Dieser Bericht hat die Aufgabe, gesundheitliche Probleme aufzuzeigen und daraus Handlungsempfehlungen zu entwickeln.

 

Herr Stadtverordneter Nakot begrüßt, dass der Bericht einige neue Aspekte beinhaltet. Auffällig sei dabei, dass die Krankenhausaufenthalte in Oberhausen weit über dem Landesdurchschnitt liegen. Herr Nakot kritisiert allerdings auch, dass sich die Ergebnisse mit denen in den Schwerpunktberichten der Jahre 2005 und 2011 ähneln. Darin gibt es etliche Handlungsempfehlungen, aber bislang nur mangelnde oder gar keine Umsetzung. Die Verantwortlichen aus den Bereichen Soziales, Gesundheit und Sport müssen enger zusammenarbeiten.

 

Herr Stadtverordneter Blanke greift das in der Gesundheitskonferenz von Krankenkassen vor einem Jahr initiierte Thema Prävention auf und fragt, was aus den angedachten Projekten geworden ist. Herr Blanke wünscht sich Informationen hierzu entweder als Anlage zum Protokoll oder in einer der nächsten Sitzungen.

 

Zwischenzeitlich liegen hierzu vom Bereich 3-4/Gesundheitswesen aktuelle Informationen vor. In der Sitzung des Sozialausschusses am 07.09.2017 wird die Entwicklung von verschiedenen, nachfolgend aufgeführten Präventionsprojekten dar- und vorgestellt:

 

Jugendgesundheitsuntersuchungen J1

Natürlich kann ich…

Gesund aufwachsen

Kein Kind zurücklassen

Ich kann kochen

Gesundheitsmappen für Ihr Kind

Liebes-Welten

Wiederbelebung als Schulfach in Planung

Gesund lernen - Gesund leben Projekt, welches im Rahmen des neuen Präventionsprojekts beantragt wird

 

Herr Stadtverordneter Rubin verweist auf das Projekt „Kids aus'em Sitz“. Seiner Meinung nach sind die hier bereitgestellten Projektgelder für teilnehmende Institutionen zu gering bemessen.

 

Frau Dr. Neumeyer-Sickinger informiert anschließend, dass in dem Basisgesundheitsbericht zunächst die IST-Situation dargestellt ist. Der Bericht soll künftig alle zwei, drei Jahre fortgeschrieben werden. Änderungen bei Strukturen und Verhaltensweisen der Menschen nehmen naturgemäß einen längeren Zeitraum in Anspruch, so dass mit einer Verbesserung der Ergebnisse kurzfristig nicht zu rechnen ist.

 

Der sachkundige Bürger, Herr Peters, stellt fest, dass die dem Bericht zugrunde liegenden Daten aus den Jahren 2010 bis 2014 stammen und fragt sich, ob dies denn der IST-Situation entspricht. Darüber hinaus lobt er die ausführlichen Darstellungen der Krankheitsbilder sowie die Auflistung der Organisationen und Anlaufstellen, die im Bedarfsfall zur Verfügung stehen.

 

Frau Dr. Neumeyer-Sickinger entgegnet, dass der geschilderte zeitliche Versatz aufgrund der Datensammlung und der Datenmenge üblich ist. Außerdem verweist sie für weitere Informationen zu den Organisationen auf weiterführende Links auf der städtischen Homepage.

 

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Anlagen zur Vorlage

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