22.03.2017 - 1 Gespräch mit Herrn Oberbürgermeister Daniel Sch...

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Beratung

Herr Schranz begrüßt die Anwesenden, bedankt sich für die Einladung und freut sich auf das gemeinsame Gespräch. Es sei erfreulich, dass heute immer mehr Menschen älter würden und es gebe für diese sehr viele Möglichkeiten. Die Verwaltung sei für ältere Menschen sehr aktiv und gut aufgestellt, es fehlt jedoch aus seiner Sicht eine vollständige Strategie, wie dem demograhischen Wandel zu begegnen sei. Er bittet die Anwesenden, nicht mit Kritik zu sparen.

 

Herr Jansen beklagt die Rentenabsenkung, den Mangel an barrierefreiem Wohnraum sowie fehlenden sozialen Wohnungsbau.

 

Frau Scholz-Immer bedauert, dass die Marktstraße nicht mehr das Herz von Oberhausen sei und vielen älteren Menschen fehle.

 

Herr Köhler glaubt, dass es vielen Menschen an einer Vorbereitung auf das Alter fehle und sie sich deswegen zurückziehen.

 

Frau Kirsten beklagt das Fehlen von öffentlichen Toiletten.

 

Herr Schranz führt aus, dass es keiner älteren Generation so gut ginge wie der heutigen und dennoch bestehe das Phänomen der Altersarmut und für bestimmte Teile der Gesellschaft bestehe keine zufriedenstellende Absicherung. Er sieht eine wichtige und zentrale Aufgabe in der Wirtschaftsförderung und in der Entwicklung einer Strategie, gute Arbeitsplätze nach Oberhausen zu holen. Des Weiteren soll ein Masterplan Wohnen erarbeitet werden, da Teile des Wohnungsmarktes nicht mehr zukunftsfähig seien. Geplant sei ebenfalls, eine große Wohnungsmarktstudie in Auftrag zu geben.

Im Hinblick auf die Marktstraße mache es keinen Sinn, das Rad zurückzudrehen. Für alle drei Stadtzentren gebe es aber integrierte Handlungskonzepte, die die Stadtzentren aufwerten und weiterentwickeln werden.

Weiter ist es Herrn Schranz wichtig, dass Menschen die Chance haben, sich zu beteiligen und dass sie gut informiert werden.

 

Frau Münich weist auf die geplante Beteiligungsmöglichkeit in den Quartieren  im Mai zur Planung einer altengerechten Versorgung hin.