16.03.2017 - 6.1 Antrag der CDU-Fraktion zum Tor am Nordfriedhof...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Sterkrade
- Datum:
- Do., 16.03.2017
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- CDU-Fraktion
- Bearbeitung:
- Matthias Wissing
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Beratung
Herr Ingendoh verweist auf die Diskussionen und den Fachaustausch zwischen den interessierten Bürgern und Bürgerinnen sowie der Fachverwaltung zu diesem Thema. Jetzt können zwar Rollstuhlfahrer mit einem EURO-WC-Schlüssel dieses Tor nutzen, nicht aber Nutzerinnen und Nutzer von Rollatoren und Personen mit einem Kinderwagen.
Herr Beigeordneter Motschull geht kurz auf die ausführlichen Diskussionen im Beirat für Menschen mit Behinderungen zu diesem Thema sowie den Anlass und die Gründe für diese Maßnahme ein. Herr Beigeordneter Motschull ist sich sicher, dass aufgrund der geringen Frequentierung die angesprochene Zielgruppe auch einen anderen Eingang in geringer Entfernung nutzen kann. Die vorhandene Lösung ist für Herrn Beigeordneten Motschull sachgerecht.
Herr Kösling erinnert hierzu an die einvernehmliche Lösung aller beteiligten Gruppen, auch der CDU-Fraktion, im Beirat für Menschen mit Behinderungen, der alle zugestimmt haben. Dort sind auch die Kosten für die anderen Lösungen diskutiert worden, die aber aufgrund der anfallenden Kosten in keinem Verhältnis zur Nutzung standen. Herr Kösling geht kurz auf die bisherige Historie der Problematik, der durchgeführten Nutzerbefragung und nach der Abwägung aller Punkte auf die jetzige Lösung ein. Auch ein Tor mit einer eingebauten Feder wäre für mobilitätseingeschränkte Personen keine Lösung.
Herr Nowak schlägt als Lösung ein sogenanntes Lichtgitter vor und beschreibt die aus seiner Sicht entsprechende Lösungsmöglichkeit.
Die CDU-Fraktion, so Herr Ingendoh, hat unbestritten für die vorhandene Lösung gestimmt, aber andere Personengruppen können dieses Tor nicht nutzen. Herr Ingendoh greift den Vorschlag des Herrn Cordes für eine vorurteilsfreie Prüfung mit anderen Lösungsmöglichkeiten auf.
Laut Herrn Kösling ist der Vorschlag des Herrn Nowak mit einem Lichtgitter für Personen mit Rollstühlen, Rollatoren keine Lösung. Auch blinde Personen mit einem Blindenstock werden durch ein Lichtgitter Probleme haben.
Herr Nowak schildert noch einmal aus seiner Sicht die Lösung des Problems mit einem Lichtgitter.
Frau Axt verweist auf die vielen kreativen Vorschläge, den vorliegenden Antrag und bittet um ein Ende der Debatte.
Herr Beigeordneter Motschull geht noch einmal kurz auf die verschiedenen Aspekte rund um die vorliegende Problematik ein. Herr Beigeordneter Motschull wirbt dafür, dass der kurze Weg zum nächsten Tor angemessen und letztendlich wirtschaftlich ist. In diesem Zusammenhang verweist Herr Beigeordneter Motschull auch auf den anderen Blickwinkel der Verwaltung und wird den vorliegenden Antrag prüfen lassen.
Die Bezirksvertretung ist einstimmig mit der Änderung des Beschlussvorschlages durch Herrn Bezirksbürgermeister Real dahingehend einverstanden, dass dieser nach dem ersten Halbsatz in "geeignete Lösungen einschließlich einer Kostendarstellung" geändert wird.
Die Bezirksvertretung Sterkrade fasst einstimmig folgenden geänderten Beschluss:
Beschluss
Beschluss
Die Bezirksvertretung Sterkrade beauftragt die Verwaltung, geeignete Lösungen einschließlich einer Kostendarstellung für das Tor am städtischen Nordfriedhof - Ausgang zum Sterkrader Wald - vorzulegen, die den Ein- und Ausgang sowohl für Menschen mit Behinderungen als auch für Rollatoren-Nutzer oder Eltern mit Kinderwagen ermöglicht.
