09.02.2017 - 3.1 Inklusion in Oberhausen / Umsetzung der UN-Behi...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Herr Bürgermeister Broß moniert, dass in der Vorlage bei zahlreichen Maßnahmen im Sportbereich keine Zeit-/Zielplanungen vermerkt sind - sowohl bei baulichen Angelegenheiten als auch bezüglich der Information über die Angebote für Sportinteressierte.

 

Herr Stadtverordneter Kösling schildert, dass sich die Projektgruppe seit dem Jahr 2011 mit dem Thema Inklusion beschäftigt. Aufgrund des insgesamt hohen Sanierungsbedarfs sind noch diverse Handlungsfelder offen und nicht abgearbeitet. Herr Kösling rechnet mit einem abschließenden Bericht im Jahr 2018.

 

Herr Haller, sachkundiger Bürger, regt an, beim Beschließen von Baumaßnahmen die Barrierefreiheit zu berücksichtigen.

 

Herr Stadtverordneter Rubin fragt, ob in der Sport- und Turnhallenentwicklungsplanung schon Maßnahmen zur Inklusion enthalten sind.

 

Frau Kogler erklärt, dass es sich bei der vorliegenden Vorlage um einen Zwischenbericht handelt. Dieser entwickelt sich stetig weiter. Maßnahmen wurden auch schon umgesetzt, nicht nur im Sport, sondern auch bei anderen Handlungsfeldern. Ein großes Problem, weitere Vorhaben abzuarbeiten, sind fehlende finanzielle Mittel.

 

Herr H.-B. Reuschenbach bekräftigt die Absicht, bei anstehenden Projekten barrierefrei bauen zu lassen und nennt als aktuelles Beispiel die Sportanlage an der Mellinghofer Straße, deren in diesem Jahr umzubauender Tennensportplatz einen barrierefreien Zugang erhält.

 

Herr Schuler, sachkundiger Bürger, kritisiert, dass vom Stadtsportbund Oberhausen bislang niemand in der Projektgruppe Inklusion vertreten ist. Frau Grajewski erklärt daraufhin, dass es ihr bis dato nicht bekannt war, dass eine solche Projektgruppe existiert. Sie bekundet ihr Interesse an der Mitwirkung und wird sich zeitnah mit Frau Kogler austauschen.

 

Herr Stadtverordneter Rubin richtet die Bitte an die Verwaltung, bei Bauprojekten frühzeitig den Beirat für Menschen mit Behinderungen in die Planungen mit einzubeziehen.

 

Herr Beigeordneter Motschull appelliert an die eigene Ehrlichkeit und Wahrnehmung eines jeden Einzelnen. Das Thema Inklusion ist eine schwierige Aufgabe für alle Beteiligten, nicht nur im Sport. Die begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sollten sinnvoll und mit Weitsicht eingesetzt werden.

 

Der Sportausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

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Beschluss

 

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Anlagen zur Vorlage