17.01.2017 - 3 „Qualitätsentwicklung in der offenen Mädchen- u...

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Beratung

Frau Dr. Weber berichtet mittels einer Power Point Präsentation über die Qualitätsentwicklung in der offenen Mädchen- und Jungenarbeit als Aufgabe der lokalen Kinder- und Jugendhilfe. Diese ist im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung Oberhausen hinterlegt.

 

Frau Schadt bedankt sich für die Ausführungen, vermisst aber das für Oberhausen geltende Paradigma, welches folgende Ausrichtungen haben kann:

-genderbewusst (es werden separate Räume geschaffen)

-gendersensibel (separate Räume werden nur dann geschaffen, wenn der Bedarf eruiert wird)

-geschlechtsneutrale Herangehensweise (tatsächliche Bedarfe werden am Individuum orientiert geschaffen und nicht am Geschlecht festgemacht)

 

Auch Herr Driever und Herr Janetzki bekräftigen, dass das langfristige Schaffen separater Räume ein bestimmtes Geschlechterbild zementiert und Stereotype verfestigt.

 

Frau Dr. Weber erläutert, dass manchmal separate Räume für Mädchen und Jungen wichtig sind, um Zielgruppen zu erreichen und die Nachfrage in diesem Zusammenhang auch den Bedarf an Angeboten bestimmt.

 

Herr Wickum und Frau Neiß berichten über die aktuelle Arbeit und stellen heraus, dass durch den Wirksamkeitsdialog eine enge bedarfsgerechte Abstimmung mit den Trägern zu notwendigen Projekten, Zielrichtungen und Gruppen erfolgt und die geschlechtsspezifische Arbeit in diesem Bereich als Querschnittsaufgabe verstanden wird. Ziel sollte sein, geschlechtsneutrale Angebote zu schaffen. Tatsächlich zeigt die Erfahrung, dass in manchen Fällen separate Räume notwendig sind, um Kinder und Jugendliche aus allen Lebenssituationen zu erreichen.

 

Frau Boos legt den Fokus darauf, dass zukünftig gemeinsam zu nutzende Angebote entwickelt werden sollten.

 

Frau Schadt sieht die Oberhausener Mädchen- und Jungenarbeit eher geschlechtsdifferenziert und wünscht sich mehr Impulse und Erfahrungswerte der Oberhausener Trägerlandschaft zur Entwicklung neuer Angebote.

 

Frau Lösken plädiert für eine Einbindung des Jugendparlaments, Herr Jaculy begrüßt diesen Vorschlag.

 

Herr Wickum bedankt sich für diesen Impuls und sieht ebenfalls die Notwendigkeit, im Wirksamkeitsdialog mit den Trägern gemeinsam geschlechtsneutrale Angebote zu schaffen. Zukünftig ist geplant, dass Frau Neiß an den Sitzungen des Jugendparlaments teilnimmt.

 

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Anlagen

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=3593&TOLFDNR=110874&selfaction=print