21.11.2016 - 2.1 Solidaritätserklärung des Stadtrats An den Vors...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.1
- Sitzung:
-
19. Sitzung des Rates der Stadt
- Gremium:
- Rat der Stadt
- Datum:
- Mo., 21.11.2016
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Stadtv. Brodrick berichtet, dass das Unternehmen weltweit ca.1400 Arbeitsplätze abbauen will, 250 davon allein im Oberhausener Werk.
Vor diesem Hintergrund hält er es für ein wichtiges Signal, wenn der Rat eine Resolution zum Erhalt der Arbeitsplätze bei MAN Diesel & Turbo verabschieden würde.
Nachdem OB Schranz den Text der Solidaritätserklärung verlesen hat, erklären sich alle Fraktionen und Gruppen im Rat solidarisch mit der Belegschaft des Maschinenbauers und mit den Forderungen der Industriegewerkschaft Metall, die unter anderem den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen im Turbomaschinenwerk in Sterkrade fordert. Die Resolution richtet sich an den Vorstand von MAN Diesel & Turbo in Augsburg und an die Geschäftsführung am Standort Oberhausen. Er lautet:
„Der Rat der Stadt Oberhausen unterstützt die Forderungen der IG Metall und der Belegschaft von MAN Diesel & Turbo nach Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und Erhalt der Arbeitsplätze.
MAN Diesel & Turbo ist der letzte große industrielle Arbeitgeber in Oberhausen. Die Existenz zahlloser Familien sowie die Zukunft vieler Jugendlicher in Oberhausen und den Nachbarstädten hängen von diesem Unternehmen ab. Auch für die Stadt hätte der geplante Arbeitsplatzabbau nicht wieder gut zu machende Folgen. Nach der Vernichtung vieler tausender Arbeitsplätze in den letzten Jahrzehnten würde die wirtschaftliche Basis der Stadt erneut großen Schaden nehmen.
Deshalb erklären wir uns mit der Belegschaft von MAN Diesel & Turbo solidarisch und erwarten vom Vorstand des Unternehmens
-arbeitsplatzerhaltende Maßnahmen statt Kahlschlag
-ein wirkliches Zukunftsprogramm, das den Standort Oberhausen mit allen hier Beschäftigten langfristig sichert."
