03.11.2016 - 5.1 Stadtteilzentrum Ost- mdl. Berichterstattung au...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
- Datum:
- Do., 03.11.2016
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Frau Bezirksbürgermeisterin Dorothee Radtke erläutert die Zielrichtung, eine bessere Vernetzung der ansässigen Vereine, Verbände und Initiativen in Verbindung mit der Stadt Oberhausen im Sinne der dortigen Bürgerschaft. Exemplarisch nennt Sie Beispiele dafür warum die Installation für zwingend notwendig erachtet wird.
In diesem Zusammenhang bittet sie die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen im Anschluss an ihre Ausführungen den anwesenden Mitgliedern des Bürgerforums das Rederecht zwecks detaillierter Ausführungen zu erteilen. Die Mitglieder der Bezirksvertretung erheben keine Einwände. Als Sprecher für das Bürgerforum wird Herr Jürgen Schnug benannt.
Zum Abschluss ihrer Ausführungen verliest sie eine Liste von Mitgliedern des Bürgerforums in der neben den ansässigen Vereinen, Verbänden und Initiativen auch Mitglieder der politischen Gruppen und Parteien sowie städtischen und privaten Institutionen aufgeführt sind.
Herr Schnug beginnt seine Ausführungen mit einem Rückblick auf die Historie. Im Jahr 1998 wurde das Knappenviertel unter dem Begriff Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf mit verschiedenen Ressourcen, vor allem in finanzieller Hinsicht ausgestattet und ein starker Entwicklungsschub war in den Folgejahren erkennbar. In den letzten Jahren ist jedoch keine, wenn überhaupt eine rückläufige Entwicklung erkennbar.
Um dieser Entwicklung sinnvoll entgegen zu wirken fand im Jahr 2015 das erste Treffen des Bürgerforums statt. Innerhalb des Treffens wurden verschiedene Arbeitsgruppen, die sich unterschiedlichen entwicklungsfähigen Potentialen widmen (Bsp. Wohnraum oder Beschäftigung, etc.), gegründet. Eine Vielzahl an Sozialraumdaten wurden durch die Arbeitsgruppen gesammelt und ausgewertet.
Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden zusammengetragen und weisen folgende Inhalte auf:
- Nutzung der ehemaligen Hauptschule St. Michael
- großer Bedarf an Jugendarbeit
- Nutzung gemeinschaftlicher Ressourcen und Gründung eines Stadtteilmanagements,
etc.
Verschiedene Mitglieder aller in der Bezirksvertretung vertretenen Parteien und Gruppen sehen die Arbeitsergebnisse als Chance, den Stadtteil weiter zu entwickeln.
Herr Pascheberg votiert ergänzend zu den Forderungen des Bürgerforums Ost für einen interfraktionellen Antrag, damit die Angelegenheit forciert betrieben werden kann.
Herr Bruckhoff ergänzt diese Ausführungen in dem er erklärt, dass eine solches Stadtteilzentrum wegweisend für die gesamte Stadt Oberhausen sein könnte.
Frau Beigeordnete Lauxen unterbreitet den Vertreter/innen des Bürgerforums das Gesprächsangebot, um über mögliche Fördermöglichkeiten zu diskutieren.
Anschließend nimmt die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen die mündlichen Ausführungen zur Kenntnis.
