03.11.2016 - 5.4 Aufstellung eines Spielraumentwicklungsplanes
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Alt-Oberhausen
- Datum:
- Do., 03.11.2016
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 17:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Klaus Gohlke
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Frau Gerster-Schmidt erklärt, dass Ihrer Meinung nach die Vorlage zu wenig Aufschlüsselung gibt, da kaum detaillierte Aufschlüsselungen abgebildet wurden.
Herr Breuer teilt daraufhin mit, dass der Spielraumentwicklungsplan zunächst nur als grober Entwurf zu werten ist und dass eine Bürgerbeteiligung zu den geplanten Maßnahmen vorgesehen ist. Der jetzige Spielraumentwicklungsplan basiert auf einer Sammlung von Daten, die zu einer Analyse geführt haben. Er räumt ein, dass die abgebildeten Ergebnisse diskussionswürdig sind. Für eine der nächsten Sitzungen sichert er jedoch einen qualifizierten Spielraumentwicklungsplan zu.
Auf Bitte von Herrn Wels, diese Analyse der Niederschrift als Anlage beizufügen bittet Herr Breuer, den angekündigten neuen Spielraumentwicklungsplan abzuwarten.
Herr Stenkamp und Herr Bruckhoff bitten darum eine detaillierte Aufstellung zu den Einsparungen und den Rückbaukosten als Anlage der Niederschrift beizufügen. Hier sichert Herr Breuer die entsprechenden Daten zu.
Stellungnahme zur Vorlage M/16/2010-01
Hier: Kostenaufstellung der Rückbaukosten
Die in der Vorlage in der Tabelle aufgeführten „einmaligen Rückbaukosten“ wurden dem Fachbereich 3-1-50 durch die OGM GmbH mitgeteilt. Die OGM GmbH unterhält die städtischen Spielplätze und plant auch entsprechende Neubau- oder Rückbaumaßnahmen. Die Rückbaukosten setzen sich zusammen aus der Entfernung von vorhandenen Spielgeräten und sonstigen Einbauten und deren Entsorgungs-, bzw. Lagerungskosten. Hier wird pro Gerät, Mülleimer, Bank, Zaun etc. ein Preis hinterlegt, der dann auf die Anzahl hochgerechnet wird. Der größere Teil der Kosten entsteht jedoch durch die Wiederherstellung von den Spielplatzflächen. Sandbereiche und sonstige Fallschutzflächen müssen zurückgebaut werden und der Boden an diesen Stellen wieder in eine Grünfläche umgewandelt werden.
Besonders teuer ist die Wiederherstellung von vorhandenen Unterbauten (Tragschicht) bei Ballspielplätzen. Daher sind die Plätze Möhnestraße (7.800,00 EUR), Oranien,- Norbertstraße (9.290,00 EUR) und Elpenbachstraße (10.075,00 EUR) mit den höchsten Rückbaukosten in dieser Tabelle versehen.
Am Ballspielplatz Möhnestraße ist der Unterbau der Spielfläche durch Wildwuchs überwuchert, bei Rückbau muss er jedoch entsprechend entfernt werden.
Eine Nachfrage von Herrn Hoff hinsichtlich der Begrifflichkeit „kein Potential“ erklärt Herr Ingenerf damit, dass es sich hierbei um eine reine vermarktungstechnische Äußerung im Hinblick auf die Vermarktungschancen dieser Fläche bezieht. Auf keinen Fall bezieht sich „kein Potential“ darauf, dass möglicherweise keine oder zu wenig Kinder für die Nutzung dieses Spielplatzes in Frage kommen.
Anschließend nimmt die Bezirksvertretung Alt-Oberhausen die Vorlage zur Kenntnis.
