02.11.2016 - 3.2 Standort des Jugendzentrums Osterfeld

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Beratung

Herr Stv. Osmann schlägt vor, über diese Vorlage nicht abzustimmen und diese zunächst in den Beirat für "Soziale Stadt" zwecks Vorberatung zu schieben. Anschließend sollte diese Vorlage in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung beschlossen werden.

 

Herr Stv. Zimkeit weist darauf hin, dass die SPD-Fraktion schon lange den Standort des Jugendzentrums an der Gesamtschule Osterfeld für geeignet hält. Ihm ist aus Gesprächen mit potentiellen Trägern bekannt, dass diese den Standort als sehr positiv sehen. Lediglich eine räumliche Trennung zwischen Schule und Jugendzentrum sollte vorgesehen werden. Er bittet die Verwaltung um Auskunft, ob sich durch Verzögerungen die Förderbedingungen verschlechtern würden.

 

Frau Beigeordnete Lauxen zeigt die zeitlichen Konsequenzen, z. B. im Hinblick auf notwendige Ausschreibungen auf, falls die Bezirksvertretung den vorgelegten Beschluss heute nicht fasst. Zukünftig wird der Beirat jedoch sämtliche Projekte des Konzeptes "Soziale Stadt" vorberaten und anschließend an die Bezirksvertretung Osterfeld zur Beschlussfassung weiterleiten.

 

Herr Gohlke ergänzt, dass sich schon andere Gremien für diesen Standort ausgesprochen haben. Eine Ausschreibung muss jetzt zeitnah erfolgen, da die möglichen Träger der Einrichtung ein Anforderungsprofil erstellen müssen.

 

Weitere Folgen einer zeitlichen Verzögerung erläutert Frau Dreßler.

 

Frau Kauenhowen weist darauf hin, dass der Standort von Jugendlichen befürwortet wird. Sie spricht sich für eine heutige Entscheidung aus.

 

Herr Stv. Zimkeit bittet vor dem Hintergrund der von der Verwaltung genannten Argumente um Abstimmung. Hier geht es nicht um Politik, da bereits Jugendliche als spätere Nutzer sich für diesen Standort ausgesprochen haben.

 

Herr Bezirksbürgermeister Stv. Krey bittet um Abstimmung:

 

Diese ergibt 10 Ja-Stimmen und 4 Enthaltungen.

 

 

Die Verwaltung wird beauftragt, den Einzelförderantrag zur Errichtung eines Jugendzentrums im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) Osterfeld im und am Standort der Gesamtschule Osterfeld (im „kleinen Projekthaus") zu erarbeiten.