23.06.2016 - 2 Aktuelle Stunde

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Beratung

Sachstand Mosaik an der alten Stadtteilbibliothek

 

Frau Beigeordnete Lauxen stellt kurz nach anfänglichem Optimismus die letztendlich erfolglosen Maßnahmen zum Erhalt des Mosaiks an der alten Stadtteilbibliothek vor. Aufgrund der Probeentnahme von zwei Firmen zur Erstellung eines Angebotes wurde festgestellt, dass die Glaskeramiksteine nicht problemlos demontiert werden können, da selbst schon die entnommenen Probestücke vollständig zerbrochen sind. Die eine Spezialfirma aus München hat daher erst gar kein Angebot vorgelegt. Das Angebot der anderen Firma in Höhe von 200.000 EUR nur für die Abnahme beinhaltet keine Gewähr für einen Neuaufbau. Daher wurde im Verwaltungsvorstand auf einen Verzicht der Demontage wegen des hohen Risikos entschieden. Mit dem Abrissunternehmen soll vereinbart werden, große Teile des Mosaiks zum Aufstellen oder zur Aufbringung an einer anderen Stelle herauszuschneiden. Das Dach und die Decke werden nach der Entkernung entfernt. Danach ist feststellbar, in welchem Umfang Teile des Mosaiks überhaupt erhalten werden können. Das Mosaik wurde bereits umfassend dokumentiert.

 

Herr Ingendoh dankt der Verwaltung für die intensiven Bemühungen und geht kurz auf die sehr hohen Kosten für diese Maßnahme ein.

 

Herr Nowak kann nicht nachvollziehen, warum in anderen Städten eine solche Wand erhalten werden kann und in Oberhausen nicht. Mit ein paar Federstrichen könnten die Planungen zum Erhalt des Mosaiks geändert werden.

 

Herr Bezirksbürgermeister Real weist darauf hin, dass die Stadt Oberhausen nur die Genehmigungsbehörde und nicht der Bauherr ist. Herr Nowak hätte sich daher direkt an den Bauherrn mit seinen Vorschlägen wenden müssen.

 

Herr Cordes dankt der Verwaltung für den Einsatz und die Einsparung der eingeplanten Gelder.

 

Die Bezirksvertretung Sterkrade nimmt die Ausführungen zur Kenntnis.

 

 

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