29.06.2016 - 1.4 Bildungsplan 2016 - 2020

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

  1. Der Rat der Stadt nimmt die im Rahmen des Anhörungs- und Beteiligungsverfahrens eingebrachten Anregungen und Bedenken zum Entwurf des Bildungsplans 2016 – 2020 zur Kenntnis.


 

  1. Der Rat der Stadt beschließt

 

Alternative 1:

 

Der Rat der Stadt beschließt den Bildungsplan 2016 – 2020 mit den von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen und Prüfaufträgen 1 – 24 dieser Vorlage.

 

Beschlussvorschlag 1

Dauerhafte Stärkung der Grundschulen im Oberhausener Osten (Prognosebereich 2) durch die auslaufende Auflösung der Havensteinschule zum 01.08.2017. Eine Schülerbeförderung ist einzurichten.

 

Beschlussvorschlag 2

Rückführung der Brüder-Grimm-Schule (Prognosebereich 3) auf den Hauptstandort durch Verlagerung und Ausbau der KTE Stadtmitte an den auslaufenden Standort der St. Martin-Schule

 

Beschlussvorschlag 3

Bildung eines zukunftsfähigen dreizügigen Standortes an der Landwehrschule (Prognosebereich 4) mit der entsprechenden räumlichen Ausstattung unter Berücksichtigung von Offenem Ganztag, IVK-Klassen und Inklusion durch die sukzessive Nutzung freiwerdender Räumlichkeiten der am gleichen Standort befindlichen und mutmaßlich auslaufenden Förderschule an der Hagedornstraße, Zweigstelle Rechenacker

 

Beschlussvorschlag 4

Beibehaltung des Standortes zum Ravenhorst der Hirschkampschule (Prognosebereich 6) und Beobachtung der weiteren Schülerzahlentwicklung der Schule.

 

Beschlussvorschlag 5

Bildung eines zukunftsfähigen vier- bis fünfzügigen Standortes in Schmachtendorf (Prognosebereich 6 und 7) durch die Beibehaltung der katholischen Dunkelschlagschule bei gleichzeitiger Auflösung der Grundschule Schmachtendorf  zum 01.08.2017 und auslaufender Auflösung der Kastellschule ab dem 01.08.2017

 

Beschlussvorschlag 6

Bildung von zwei zukunftsfähigen Standorten an der Grundschule Buschhausen, Zweig Friesenstraße (Prognosebereich 8) und der Schwarze-Heide-Schule (Prognosebereich 9) durch Auflösung der Grundschule Buschhausen, Zweig Lindnerstraße und auslaufende Auflösung der Königschule.

 

Beschlussvorschlag 7

Erhalt sowohl der Alsfeldschule als auch der Melanchthonschule (Prognosebereich 10) und regelmäßige Beobachtung der Anmeldesituation an beiden Schulen.

 

Beschlussvorschlag 8

Bildung eines dauerhaft stabilen Standortes an der Erich-Kästner-Schule (Prognosebereich 13) durch auslaufende Auflösung der Osterfelder-Heide-Schule ab dem 01.08.2017

 

Beschlussvorschlag 9

Verlagerung und Zusammenlegung der Kath. Ruhrschule und der Kath. Luisenschule (Prognosebereich 14) in die Räumlichkeiten der auslaufenden Hauptschule Alstaden zum 01.08.2019.

 

Beschlussvorschlag 10

Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept zur Ertüchtigung der dauerhaft geplanten Standorte, beginnend mit denen, die aufgrund von schulorganisatorischen Maßnahmen ausgebaut werden sollen. Grundlage hierfür sind die in Abstimmung mit den betroffenen Schulen festzulegenden räumlichen und qualitativen Anforderungen an den Ganztag, IVK-Klassen, Inklusion sowie an die Sachausstattung.

 

Beschlussvorschlag 11

Bei der zukünftigen Bildung von Eingangsklassen im Zuge der Kommunalen Klassenrichtzahl beachtet die Verwaltung zur Umsetzung des Prinzips „Ungleiches ungleich behandeln“ in Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten differenzierte Klassengrößen nach Standorttyp.

 

Beschlussvorschlag 12

Die Verwaltung trägt – in Abstimmung mit den Schulaufsichten und der Regionalkonferenz – dafür Sorge, dass die Inklusionsaufgaben gerecht auf alle Schulen und Schulformen verteilt werden.

 

Beschlussvorschlag 13

Die Verwaltung strebt eine zügige Entwicklung und Folgenutzung auslaufender Schulstandorte nach entsprechender Beschlusslage an.

 

Beschlussvorschlag 14

Im Stadtteil Osterfeld werden weder eine Sekundarschule noch eine weitere vierzügige Gesamtschule eingerichtet.

Die Verwaltung ermittelt die baulichen Möglichkeiten sowie die Kosten für den Ausbau der Gesamtschule Weierheide auf sechs Züge und prüft die Genehmigungsfähigkeit eines solchen Vorhabens durch die Bezirksregierung Düsseldorf.

 

Beschlussvorschlag 15

Die Verwaltung prüft, in Zusammenarbeit mit den Oberhausener Berufskollegs und der Oberen Schulaufsicht die Einrichtung eines beruflichen Gymnasiums.

 

Beschlussvorschlag 16

Die Verwaltung begleitet den Umgestaltungsprozess in der Grundschullandschaft und entwickelt hierzu gemäß Verwaltungsvorschlag 10 ein Umsetzungskonzept.

 

Beschlussvorschlag 17

Die Verwaltung führt – in Abstimmung mit den weiterführenden Schulen, die noch keinen Ganztag anbieten - regelmäßige Elternumfragen zum Bedarf von Ganztagsschulen durch.

 

Beschlussvorschlag 18

Die Verwaltung entwickelt gemeinsam mit den Realschulen Ganztagslösungen (siehe Beschlussvorschlag 17).

 

Beschlussvorschlag 19

Die Gesamtschuldependancen bleiben erhalten.

 

Beschlussvorschlag 20

Die Verwaltung erarbeitet Konzepte und Finanzierungspläne zur sukzessiven Modernisierung der Ausstattung, insbesondere hinsichtlich neuer Medien, Fachräume und Differenzierungsmöglichkeiten.

 

Beschlussvorschlag 21(a)

Die Verwaltung begleitet den Dialog zum Übergangsverhalten in die Sekundarstufe I zwischen den Grundschulen, den weiterführenden Schulen und den Schulaufsichten mit dem Ziel der gemeinsamen Konzeptentwicklung.

 

Beschlussvorschlag 21(b)

Die Verwaltung bietet ihre Teilnahme an Koordinierungsgesprächen der Schulen und Oberen Schulaufsichten hinsichtlich des Zuganges von Seiteneinsteigern in die Sekundarstufe II an.

 

Beschlussvorschlag 22

Die im Rahmen dieses Bildungsplans entstandenen Gebäudeprofile werden weitergeführt und gepflegt.

 

Beschlussvorschlag 23

Die Verwaltung setzt das Instrument Eltern- und Schülerbefragungen auch zukünftig zur Gewinnung von Erkenntnissen ein.

 

Beschlussvorschlag 24

Die Verwaltung implementiert, eine regelmäßige Bildungsberichterstattung.

 

 

Die sich aus den o. g. Beschlussvorschlägen ergebenden konkreten finanziellen Konsequenzen und Finanzierungspläne werden nach Vorliegen der Ergebnisse der Politik im Rahmen von Einzelvorlagen zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

 

Hinweis: Die Einrichtung eines Teilstandortes der Brüder-Grimm-Schule in den Räumlichkeiten der ehemaligen St. Martin Schule wird in einer eigenen Beschlussvorlage geregelt.

 

 

Alternative 2:

 

Der Rat der Stadt beschließt den Bildungsplan 2016 – 2020,  lehnt aber die dort genannten Schließungen der Havensteinschule (vgl. Beschlussvorschlag 1), der Grundschule Schmachtendorf und der Kastellschule (vgl. Beschlussvorschlag 5), der Königschule (vgl. Beschlussvorschlag 6), der Luisenschule (vgl. Beschlussvorschlag 9), der Osterfelder-Heide-Schule (vgl. Beschlussvorschlag 8) sowie der Ruhrschule (vgl. Beschlussvorschlag 9) ab.

 

 

 

Alternative 3:

 

Der Rat der Stadt beschließt den Bildungsplan 2016 – 2020, lehnt aber die dort genannten Schließungen der Havensteinschule (vgl. Beschlussvorschlag 1) der Grundschule Schmachtendorf und der Kastellschule (vgl. Beschlussvorschlag 5), der Königschule (vgl. Beschlussvorschlag 6), der Luisenschule (vgl. Beschlussvorschlag 9), der Osterfelder-Heide-Schule (vgl. Beschlussvorschlag 8) sowie der Ruhrschule (vgl. Beschlussvorschlag 9) ab.

 

Der Rat beauftragt die Verwaltung bis zum Ende des Jahres 2017 ein Zukunftskonzept für die Oberhausener Bildungslandschaft unter enger Einbindung der Schulen zu erarbeiten. Bei der Erarbeitung dieses Konzeptes sind insbesondere die räumlichen und qualitativen Anforderungen des Offenen Ganztages (OGS), der Internationalen Vorbereitungsklassen (IVK), der Inklusion und der Sachausstattung zu berücksichtigen.

 

 

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Beratung

Nach dem Hinweis des Herrn Wesendonk, die, die Jugendarbeit tangierenden Bereiche des Bildungsplanes, im Rahmen eines Wirksamkeitsdialoges zu verfolgen, nimmt der Jugendhilfeausschuss die Vorlage zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=3152&TOLFDNR=106762&selfaction=print