27.06.2016 - 5 Antrag gemäß § 24 GO NRWhier: Mosaik "Das Spare...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Beratung

Stadtv. Bruckhoff macht deutlich, dass die BOB-Fraktion das Bürgeranliegen ausdrücklich unterstützt, das Mosaik doch noch in Gänze zu retten. Die Wand soll an der Finanz-/Wilhelmstraße stehenbleiben. Noch ist das Mosaik  vorhanden. Deshalb ist nichts zu spät.

An der folgenden Diskussion beteiligen sich Frau Stadt. Wittmann, Stadt. Karschi, Stadtv. Runkler, Stadtv. Dr. Goecke, OB Schranz und Frau Beig. Lauxen.

Frau Stadtv. Wittmann zeigt auf, dass es schwierig ist mit Zeitdruck in dem Verfahren noch etwas zu bewegen, denn der Neubau befindet sich bereits im Bauprozess. Zudem dürfen die finanziellen Rahmenbedingungen nicht außer Acht gelassen werden. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Sicherung von Kunst im öffentlichen Raum zukünftig etwas anders angegangen werden sollte indem man beispielsweise frühzeitig nach Wegen sucht. 

Stadtv. Karschti zieht ein positives Fazit daraus, dass es durch die Angelegenheit zu einer solchen Diskussion gekommen ist. Inwieweit Denkmalschutz zum Tragen kommt, weiß er nicht. Wäre eine Rettung in letzter Minute in großem Umfang möglich, würde das viele Bürger freuen, die sich mit dem Kunstwerk identifizieren.

Stadtv. Runkler weist darauf hin, dass die Bürger zu diesem Thema unterschiedliche Meinungen kundgetan haben. Sehr schnell wird nur eine Meinung dargestellt. Die Entwicklung in Sterkrade sieht an dieser Stelle Wohnbebauung vor. Die Mieter wollen Fenster und Balkone. Das Kunstwerk wird in dem Maße erhalten, wie es technisch möglich ist. Er hält den Beschlussvorschlag für wertschätzend.

Stadtv. Dr. Goeke ist sich sicher, dass das Kunstwerk unter Zugrundelegung der derzeitigen Planung zerstört wird. Das war für ihn bereits bei Erteilung der Baugenehmigung klar.

OB Schranz erinnert an seine Erläuterungen im Ältestenrat. Es hat die Anfrage an den Investor über die Möglichkeit zum Erhalt der Wand gegeben. Der Investor hat einen Erhalt für nicht möglich gehalten, da an dieser Seite  des Hauses Fenster  und Balkone vorgesehen sind.

Frau Beig. Lauxen betont, dass die Signale, das Mosaik zu erhalten zunächst recht gut waren. Mit dieser Aussage ist seinerzeit das Land NRW angesprochen und um eine Zuwendung gebeten worden. Als es konkret wurde, haben 2 Firmen die Rückmeldung gegeben, dass es beim Abnehmen, Restaurieren und Wiederanbringen zerbröseln würde und daher nicht erhalten werden kann. Gemeinsam mit der unteren Denkmalschutzbehörde wurde nunmehr der Versuch angestrebt, größere Blöcke zu erhalten. Sie hofft, dass es klappt. Das zeigt, dass auch zum heutigen Zeitpunkt noch alles versucht wird, das Möglichste zu erhalten. Nicht möglich ist es, das Mosaik in Gänze zu erhalten.

Reduzieren

Beschluss

Der Hauptausschuss - mit Beteiligung des Oberbürgermeisters - nimmt den Antrag des Herrn Sommer zur Kenntnis und fasst gegen die Stimmen der BOB-Fraktion und bei Enthaltung der Linke.Liste Fraktion folgenden Beschluss:

 

"Der Hauptausschuss

1.nimmt den Antrag des Herrn Udo Sommer zur Kenntnis;

2.beschließt, der Anregung, das Mosaik als Ganzes aufgrund der technischen und finanziellen Unmöglichkeiten abzulehnen, allerdings alle Möglichkeiten zu nutzen, Teile des Mosaiks zu erhalten;

3.beschließt, das Ergebnis der Beschlussfassung dem Herrn Udo Sommer zur Kenntnis zu geben."

 

 

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=3149&TOLFDNR=106720&selfaction=print