02.05.2016 - 1.1 Roll Out Innovation City

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Beratung

OB Schranz teilt mit, dass Oberhausen zu den ausgewählten Städten in NRW zählt, die an dem Förderprogramm „InnovationCity roll out" für klimagerechte Stadtentwicklung und Energieeffizienz teilnehmen. Es geht um die energetische Sanierung der Quartiere Vondern und der Osterfelder Mitte. Das ist eine große Chance für die Stadt Oberhausen und ihre Stadtteile. Ziel ist eine Reduzierung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Gleichzeitig soll die Stadtentwicklung vorangetrieben werden. Dadurch kann eine Steigerung der Aufenthaltsqualität in den Quartieren erreicht werden. Um so erfreulicher ist, dass Oberhausen dabei sein kann. Unterstützung erhält Oberhausen von Fachleuten aus der Modellstadt Bottrop, wo eine Vielzahl an Projekten umgesetzt wurde. Es folgt eine Vorbereitungsphase bis Mitte diesen Jahres. Ab Juni 2017 ist eine sechsmonatige Phase vorgesehen, in der ein Gesamtkonzept für Osterfeld-Mitte/Vondern erstellt werden soll. Mit der Umsetzung könnte unter Berücksichtigung der bis dahin bewilligten Fördergelder Anfang 2018 begonnen werden.

Frau Stadtv. Walther hinterfragt, wie eine rechtzeitige und breite Bürgerbeteiligung gewährleistet werden kann.

OB Schranz teilt mit, dass es noch kein fertiges Konzept gibt, man aber dem Bottroper Vorbild einer breiten Beteiligung folgen wolle.

Für Frau Beig. Lauxen handelt es sich hierbei um ein ganzheitliches Klimaschutzkonzept, das über Osterfeld hinaus Vorbildcharakter bekommen könnte. Stadtv. Große Brömer sieht im Hinblick auf die Städtebauförderung der Sozialen Stadt eine große Chance für Osterfeld die Förderung für klimagerechte Stadtentwicklung und Energieeffizienz zu implementieren.

Stadtv. Wittmann zeigt sich erfreut, dass weitere Finanzmittel nach Oberhausen Osterfeld fließen sollen und vor allem, dass es zeitlich mit den Förderungen als Soziale Stadt zusammenfällt. Sie geht davon aus, dass ein Konzept im Rahmen der Sozialen Stadt erarbeitet wird und die Vorbesprechungen dazu im Planungsausschuss stattfinden werden.

OB Schranz bejaht eine Einbeziehung der zu beteiligenden Gremien im weiteren Verlauf der Planungen. In der Kürze der 4-wöchigen Bewerbungsfrist war es nur möglich, die Bezirksvertretung Osterfeld zu informieren.

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Beschluss

Der Hauptausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.