14.03.2016 - 22.2 Jahresbericht 2015 der Gleichstellungsstelle

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Im Hauptausschuss, so OB Schranz, wurde um eine Darstellung des Frauenanteils in den Gesellschaften der Stadt gebeten. Die Gleichstellungsstelle wird die Informationen aufbereiten und in der nächsten Sitzung des Hauptausschuss am 02.05.2016 darstellen.

Frau Stadtv. Wittmann zeigt auf, dass der Gleichstellungsausschuss (GA) zu 63% mit Frauen besetzt ist. Mit Ausnahme des Frauenförderplans und des Haushaltssanierungsplans gab es in der Vergangenheit keine Beschlussvorlagen in dem Gremium, die vorzuberaten waren. Der Ausschuss ist ausgesprochen berichtslastig. Da stellt sich für sie die Frage, wie es sein kann, dass es in den Bereichen Schule, Soziales und Sport keine Themen gab, die zur Vorberatung in den GA gehört hätten. Insbesondere denkt sie an eine Thematisierung aus genderpolitischer Sicht. Zu den Schwerpunktthemen gehörten bisher die Obdachlosigkeit, Prostitution, Alleinerziehende, LSBTI, Mütter mit Migrationshintergrund, Gewalt und die Flüchtlingsproblematik. Nach ihrer Einschätzung wäre es wichtig, einen Strukturprozess anzuschieben, der sich, wenn er initiiert ist und greift, selbstverständlich auch um die genannten Themen kümmert. Der Blick sollte viel mehr auf die Breite gerichtet sein. Andernfalls kommt man nur gering oder gar nicht vorwärts. Ein wichtiger Schritt in diesem Zusammenhang wäre, zusätzlich zum Verwaltungshandeln zu einer Zusammenarbeit mit der Politik zu kommen und den Dialog zu suchen. Gelingen kann das nur, wenn die Gleichstellungsbeauftragte den Rücken frei hat, um sich zu positionieren, dabei eindeutig legitimiert ist und ihr in einer Stadt wie Oberhausen die angemessene Bedeutung zukommt. An dieser Stelle gibt es in Oberhausen noch viel zu tun. Ihr Apell lautet: Packen wir es gemeinsam an! Wir profitieren alle davon.

Frau Stadtv. Bongers hofft, dass die Gesamtverwaltung sensibilisiert werden kann, dem GA zukünftig  auch Vorlagen aus den Bereichen Sport, Soziales etc. zukommen zu lassen.

Frau Stadtv. Boos dankt für den Bericht und die kreative Arbeit, die innerhalb des Ausschusses geleistet worden ist. Sie findet es gut, dass sich alle Beteiligten sehr konstruktiv mit den Themen auseinandergesetzt haben und immer wieder neue Impulse entstanden sind. Sie betont ausdrücklich, dass der GA kein Frauenausschuss ist. Vielmehr geht es um die Berücksichtigung aller Belange der Menschen, die unsere Gesellschaft ausmachen.

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Beschluss

Rat der Stadt nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage