07.03.2016 - 4 Jahresbericht 2015 der Gleichstellungsstelle

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Stadtv. Wittmann nimmt Bezug auf einen Artikel der NRZ aus dem Jahr 2015. Darin geht es um die Gehälter der Manager auf der Basis der Daten im Beteiligungsbericht. Dabei sorgt besonders für Unzufriedenheit, dass neben der gesamten Riege der Männer nur zwei Frauen stehen. Welche konkreten Strategien sind angedacht, dies zu verändern, so ihre Frage. Gibt es Beteiligungsgesellschaften bei denen bereits Frauenförderpläne vorliegen? Wenn nein, wie und wann könnten diese installiert werden?

Frau Costecki fragt sich an dieser Stelle, wie weit die Kompetenzen der Gleichstellungsbeauftragten geht, was insbesondere die Stadtmanager anbelangt. Möglichkeiten sieht sie lediglich da, wo Frauenbeauftragte eingesetzt sind. Das ist beispielsweise bei der OGM gegeben.

OB Schranz betont, dass für die Auswahl der GeschäftsführerInnen im Zweifel dieser Kreis verantwortlich sein wird. Aufgrund der bundesrechtlichen Rahmenbedingungen sei über Frauenquoten auch in Aufsichtsräten und auf der Geschäftsführungsebene zu debattieren. Sowohl über die Entsendung in Aufsichtsratsorgane als auch bei der mittelbaren oder direkten Besetzung besteht die Möglichkeit als Rat der Stadt, Einfluss auf den Frauenanteil zu nehmen.

Stadtv. Karschti stellt sich die Frage, wie schnell mit einer Umsetzung eines solchen Prozess gerechnet werden kann. Eine Vakanz gibt es augenblicklich beispielsweise bei der Feuerwehr.

Frau Stadtv. Wittmann wollte mit ihren Fragen nicht so sehr darauf hinaus, inwieweit die Gleichstellungsbeauftrage auf Verfahren einwirken könnte. Ihr geht es vielmehr unter Berücksichtigung des gesamten Konzerns Stadt um eine Klärung, inwieweit die Möglichkeit besteht, dass Tochtergesellschaften sich verpflichten, die Aufgabe anzunehmen. Deshalb interessiert sie eine Bestandsaufnahme zum Thema Frauenförderplan. Gibt es ihn auch in anderen Gesellschaften und wenn ja, in welchen.

Frau Costecki sagt die Erstellung einer Übersicht zu. Nach ihrem Kenntnisstand gab es bei der OGM einen Frauenförderplan. Ob eine Fortschreibung stattgefunden hat, ist ihr nicht bekannt.

Beig Motschull teilt zur Feuerwehr mit, dass es dort mittlerweile 5 weibliche Beschäftigte gibt.

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Beschluss

Der Hauptausschuss nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

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Anlagen zur Vorlage