07.03.2016 - 1 Berichte aus den Dezernaten (mündlich)
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
14. Sitzung des Hauptausschusses
- Gremium:
- Hauptausschuss
- Datum:
- Mo., 07.03.2016
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Die Mitglieder des Hauptausschusses zeigten sich sehr erfreut über die Nachricht von OB Schranz, dass der Bund die Sanierung des Freibades im Revierpark Vonderort mit insgesamt 2,2 Millionen Euro fördern wird. Die Bewilligung erfolgt aufgrund einer Dringlichkeitsentscheidung des Hauptausschusses vom 30.11.2015, mit 5 Maßnahmen eine Förderung beantragt worden ist. Nach Bekanntgabe der Förderbewilligung am 26.02.2016 wird nun der Förderbescheid erwartet.
Stadtv. Große Brömer hält es ebenfalls für eine gute Nachricht, dass das letzte Freibad in unserem Stadtgebiet instand gesetzt werden kann. Ihm bereitet jedoch die Frage nach der Zukunft der Freizeitgesellschaften Sorge. Inwiefern könnte eine Verschmelzung der Revierpark-Gesellschaften nicht am Ende doch noch das Aus für das Freibad bedeuten. Es muss sichergestellt werden, dass nicht durch eine Dachgesellschaft einzelne Freizeitbereiche geschlossen werden können. An dieser Stelle gibt es noch Gesprächsbedarf.
OB Schranz zeigt sich zuversichtlich, dass eine einvernehmliche Lösung möglich ist. Sobald der Förderbescheid vorliegt, werden die Gespräche mit den Verantwortlichen geführt.
Frau Stadtv. Wittmann sieht ebenfalls noch Klärungsbedarf, was die Rahmenbedingungen anbelangt, falls es zu der Verschmelzung kommt. Nach ihrem Verständnis darf bei einer Abstimmung über die Anlage einer der beteiligten Kommunen die betroffene Kommune nicht mitstimmen.
OB Schranz macht darauf aufmerksam, dass die Schließung eines Standortes nicht über den Kopf der betroffenen Kommune hinweg entschieden werden kann, sobald der Rat der Verschmelzung zugestimmt hat.
Stadtv. Nakot betont, dass mit dem Geld ein wesentlicher Schritt unternommen werden kann, den Revierpark nach vorne zu bringen. Es gibt zu dem Plan, das Freibad und andere Bereiche zu erneuern, bereits ein mit dem RVR und der Stadt Bottrop abgestimmtes Zukunftskonzept von PROFA. Deshalb sieht er positiv auf die Angelegenheit, dass sowohl der RVR als auch die Stadt Bottrop dem Projekt zustimmen werden.
Stadtv. Runkler hätte kein Verständnis dafür, wenn die Förderung dazu führt, dass das Gesamtkonzept dadurch in die Diskussion gerät. Der RVR und die Stadt Bottrop sollten im Sinne der Menschen ein gemeinsames Interesse daran haben, die gebotene Chance zu unterstützen.
