24.02.2016 - 4 „Gleichstellung von Frauen und Männern in der S...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

 

Der Gleichstellungsausschuss nimmt die Vorlage zur Kenntnis

 

Herr Wilger erfragt die Ursachen fehlender Zielerreichung und die konkreten Maßnahmen der Verwaltung zur Karriereplanung von Frauen. Gleichzeitig wünscht er sich Informationen dazu, ob es „Karriereaversionen“ der weiblichen Beschäftigten gibt.

 

Frau Bongers begrüßt grundsätzlich den erstmals erstellten Zwischenbericht zum Frauenförderplan, die systematisierte Darstellung der Maßnahmenblätter und bemerkt viele von „rot“ auf „gelb“ gestellte Ampeln. Sie wünscht sich Informationen zum Maßnahmenblatt „Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ und dessen Umsetzung.

 

Frau Wittmann lobt die Darstellung der einzelnen Blätter und konkreten Maßnahmen für Oberhausen. Sie hebt die Notwendigkeit formalisierter Strategien hervor und die Implementierung einer modernen Personalentwicklung für die Stadtverwaltung Oberhausen. Gleichzeitig ist aus ihrer Sicht die Abfrage von Bedarfen und Beteiligung der Frauen an Maßnahmen notwendig. Sie wünscht sich Informationen zur Freistellung von Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen der Dezernate und der Fortführung des „Mentoring“.

 

Frau Schmidt erkennt den positiven Verlauf bei der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Frauenförderplan und wünscht sich die kontinuierliche Fortführung der Arbeit.

 

Frau Costecki beantwortet die aufgeworfenen Fragen und nimmt grundsätzlich Stellung zum Zwischenbericht. Aus ihrer Sicht sollte die Karriereplanung von Frauen strategisch gesteuert werden und die Umsetzung eines übergeordneten Personalentwicklungskonzeptes würde diesem Umstand Rechnung tragen. Derzeit wird die Entwicklung der Potenziale von Frauen über einzelne Maßnahmen und Projekte der Gleichstellungsstelle in Kooperation mit dem Bereich 4-1/Personal und Organisation forciert. Dabei helfen motivationsfördernde Ansprachen, Netzwerkarbeit und Seminare. 25 % der Beschäftigten arbeiten in Teilzeit. Hier gibt es wichtige Entwicklungsmaßnahmen, welche auch das Thema „Führen in Teilzeit“ aufgreift. Ebenfalls ist es wichtig, die Beschäftigten der Stadtverwaltung über das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ zu informieren und schnell auf notwendige Stundenreduzierungen zu reagieren. Eine regelmäßig stattfindende Informationsveranstaltung ist bereits implementiert. Auch sind die „Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen“ mit dem „Handwerkskoffer Pflege“ ausgestattet. Sie übernehmen so eine wichtige Lotsenfunktion. Das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ rückt immer stärker in den Fokus. Einzelne Maßnahmen wurden aus diesem Grund entwickelt, um transparent zu informieren und Unterstützungsangebote darzustellen. Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss von Verwaltung und Führungskräften gelebt werden. Die Freistellung der Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen ist bisher noch nicht umgesetzt. Abfragen zum Wunsch der Mitarbeiterinnen bei den Themen „Seminare“ oder auch in der Zukunft beim Thema „Frauenförderplan 2017-2019“ erfolgen aktiv. Mit dem Fachbereich 4-1-40/Aus- und Fortbildung ist das weitere Nutzen des Instrumentes „Mentoring“ besprochen. Die Entwicklung erfolgt bedarfsabhängig. Ebenfalls ist die Gleichstellungsstelle bei den geplanten Umbauerfordernissen der Feuerwache Sterkrade eingebunden und beteiligt sich aktiv.

 

 

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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