24.02.2016 - 3 Jahresbericht 2015 der Gleichstellungsstelle

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Beratung

 

Der Gleichstellungsausschuss nimmt die Vorlage zur Kenntnis

 

 

Frau Costecki berichtet mittels einer Präsentation über aktuelle Aktionen und Maßnahmen der Gleichstellungsstelle. Diese ist im Ratsinformationssystem der Stadtverwaltung Oberhausen hinterlegt.

 

Frau Bongers bedankt sich für die umfangreiche Darstellung der Aktivitäten und vielfältigen Handlungsfelder der Gleichstellungsstelle. Es ist wichtig, alle anderen Ausschüsse und Verwaltungsbereiche der Stadt Oberhausen über diese Arbeit zu informieren und dafür zu sensibilisieren, dass Gleichstellungsarbeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.

 

Herr Wilger hebt noch einmal die umfangreiche Arbeit und die hinzugekommenen Arbeitsfelder heraus. Auch aus seiner Sicht muss die Gleichstellungsarbeit als Querschnittsaufgabe für alle Bereiche wahrgenommen werden.

 

Herr Wilger regt an, den Jahresbericht auch für die Bürgerschaft zugänglich zu machen.

 

Frau Schmidt lobt den Bericht mit seinen facettenreichen Darstellungen und Aktionen.

Gleichzeitig hinterfragt sie das Ziel und die Themen der Bereichsleiterinnen- und Fachbereichsleiterinnentreffen. Aus ihrer Sicht ist es nicht Aufgabe der Gleichstellungsstelle, potenzielle Hierarchiekonflikte zu klären. Sie versteht die Frauenfilmtage als Angebot für Frauen und regt an, dies auch attraktiv für Männer zu gestalten. Durch die umfangreiche Darstellung im Jahresbericht könnten Sitzungstermine des Gleichstellungsausschusses entfallen. So wären personelle Ressourcen der Gleichstellungsstelle zur Schwerpunktsetzung in der Arbeit der Gleichstellungsstelle frei gesetzt.

 

Aus Sicht von Frau Wittmann dient der Jahresbericht auch dazu, in anderen Kommunen die mannigfaltigen Angebote der Gleichstellungsstelle transparent darzustellen. Sie hält die personelle Ausstattung der Gleichstellungsstelle für unzureichend. Der Bericht dient als Vorlage dafür, politische Forderungen zum Erhalt und zum Ausbau der vielfältigen genderrelevanten Tätigkeiten in der Kommune zu stellen. Dabei müssen die Prozesse und Maßnahmen dieser Arbeit in die Dezernate transportiert werden. Frau Wittmann hält sieben Sitzungstermine des Ausschusses im Jahr für angebracht. Diese sollten aus ihrer Sicht nicht reduziert werden. Vielmehr ist eine Schwerpunktsetzung der Aufgabengebiete sinnvoll.

 

Frau Boos entnimmt dem Bericht die umfangreich notwendigen Maßnahmen, damit Gleichstellung in allen Bereichen etabliert und gelebt werden kann. Sie würdigt deutlich die Bemühungen und Ergebnisse der Arbeit in der Gleichstellungsstelle.

 

Frau Willing-Spielmann erfragt die Möglichkeit, auch vor dem Hintergrund des ressourcenschonenden Personaleinsatzes, nur einen Jahresbericht für politische Vertreterinnen und Vertreter sowie die Bürgerschaft zu erstellen.

 

Frau Cremer wünscht sich die Aktion „One billion rising" zukünftig wieder in Oberhausen, da aus ihrer Sicht die Hemmschwelle zur Teilnahme bei einer kürzeren Anfahrt herab gesetzt würde.

 

Frau Costecki beantwortet die aufgeworfenen Fragen und greift die Anregungen des Gremiums dankend auf. Aus ihrer Sicht besteht im politischen Raum ein vertieftes Interesse an den Aktivitäten der Gleichstellungsstelle und am Rückblick zur geleisteten Arbeit. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind vielmehr allgemein an der Gleichstellungsarbeit interessiert. Diese Interessen würden mit einer gemeinsamen Berichterstattung für die Politik und die Bürgerschaft kollidieren. Informationen zu den Themen der Gleichstellungsstelle, zur Netzwerkarbeit, Beratungsmöglichkeiten und Aktivitäten sind in Flyern hinterlegt und für jede Person nutzbar. Auch der Jahresbericht ist über das Ratsinfomationssystem und der Internetseite der Gleichstellungsstelle öffentlich einsehbar.

 

Die Prioritäten der Gleichstellungsarbeit liegen derzeit beispielsweise bei den Themenfeldern „Flüchtlingsfrauen", „LSBT*", „Prostitution", „Frauenerwerbstätigkeit" und „Gewalt an Frauen".

 

Die Umsetzung von notwendigen Maßnahmen, beispielsweise „Gender in der Stadtentwicklung" und „Mädchenarbeit", gelingt nur durch eine konstruktive Netzwerkarbeit mit den Dezernaten und Bereichen. Die Gleichstellungsstelle fungiert hier häufig als Initiatorin und Motor für Maßnahmen, die Umsetzungsverantwortung liegt dann aber in den Fachverwaltungen. Frau Costecki schließt die Möglichkeit nicht aus, dass die „One billion rising"- Aktion im nächsten Jahr in Oberhausen stattfindet. Ziel ist es aber, möglichst medienwirksam mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen. Häufig macht aus diesem Grund eine Kooperationsveranstaltung mit anderen Kommunen Sinn. Frau Costecki spricht eine Einladung auch für Männer zur Teilnahme an den Frauenfilmtagen „visuelle" aus. Bei den ausgewählten Filmen liegt der Fokus darauf, das Publikum für die besondere Rolle der Frau im Film und hinter der Kamera zu sensibilisieren. Die Netzwerke „Bereichsleiterinnen" und „Fachbereichsleiterinnen" haben zum Ziel, Führungsfrauen der Stadtverwaltung in ihren Rollen zu stärken und weibliche Vorbilder für potenzielle Nachwuchsführungskräfte zu sein. Thema ist nicht ein möglicher Hierarchiekonflikt, sondern ein authentischer Austausch zu gelingendem Führungsverhalten auf „Augenhöhe".

 

Frau Albrecht-Mainz spricht den Mitarbeiterinnen der Gleichstellungsarbeit für die geleistete Arbeit ihren Dank aus. Eine pauschale Reduktion der Sitzungstermine des Gleichstellungsausschusses hält sie für nicht indiziert. Frau Albrecht-Mainz zieht in Erwägung bei fehlenden Tagesordnungspunkten und Themen für eine Sitzung des Gleichstellungsausschusses, diese ausnahmsweise ausfallen zu lassen.

 

 

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