03.02.2016 - 4.1 Antrag der Koalition vom 22.01.2016"Sachstandsb...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Sitzung:
-
11. Sitzung des Sozialausschusses
- Gremium:
- Sozialausschuss
- Datum:
- Mi., 03.02.2016
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Herr Kamps berichtet über den Sachstand öffentlich geförderter Beschäftigung auf kommunaler Ebene.
Nach der Sitzung des Sozialausschusses am 09.04.2014 wurden Gespräche zur Planung und Umsetzung des Projektes aufgenommen. In der Zeit von Januar bis Juni 2015 erfolgten Gespräche mit potentiellen Arbeitgebern. Anschließend wurden Fördermittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) beantragt.
8 Arbeitgeber waren bereit, 45 Stellen mit Arbeitnehmern/innen zu besetzen. Mit 180 Langzeitarbeitslosen wurden Bewerbungs- und Vorstellungsgespräche geführt. Es wurden 45 Personen gefunden, die dem Anforderungsprofil der Arbeitgeber entsprachen.
Im Oktober haben 30 Teilnehmer/innen ihre Arbeit aufgenommen. 15 Teilnehmer/innen haben nach einem Coaching durch das Zentrum für Ausbildung und Qualifikation (ZAQ) im November 2015 ihre Arbeit aufgenommen.
Bis heute sind noch 44 Arbeitnehmer/innen beschäftigt, wobei 1 Stelle wieder neu besetzt wird.
Folgende Arbeitgeber haben sich an dem Projekt beteiligt:
Rückmeldungen von den Arbeitnehmern/innen sowie von den Arbeitgebern waren durchweg positiv. Die Arbeitnehmer/innen fühlen sich gebraucht und sehen eine finanzielle Verbesserung, da eine tarifvertragliche Vergütung erfolgt. Die Arbeitgeber schätzen die geringen Krankheitstage der Arbeitnehmer/innen und sind sehr zufrieden.
Die Fördermittel sind zu Beginn für 2 Jahre bewilligt. Mit dem Jobcenter wurden bereits Gespräche mit dem Ergebnis geführt, die Maßnahme zu verlängern.
Es ist dringend erforderlich, einen gemeinschaftlichen Appell an alle Arbeitgeber zu richten.
Herr Telli spricht sich anerkennend für die Initiative aus und sieht eine Fortentwicklung als gesellschaftliche Herausforderung.
Er bittet darum, die Akteure in die nächste Sozialausschusssitzung einzuladen.
Herr Kawicki gibt zur Kenntnis, dass sich die Stadt Oberhausen nunmehr mit 4 Ergänzungsstellen im Bereich des kommunalen Ordnungsdienstes an dem Projekt beteiligt. Diese Stellen konnten jedoch bisher nicht vollständig besetzt werden.
Die CDU-Fraktion honoriert den bisherigen Erfolg der Initiative, stellt jedoch die Frage nach dem weiteren Einsatz der Arbeitnehmer/innen nach Abschluss der 2-jährigen Maßnahme.
Hierzu informiert Herr Kamps, dass Bemühungen dahin gehen, die Arbeitnehmer/innen in der verrichtenden Tätigkeit soweit zu unterstützen und zu qualifizieren, dass eine anschließende Übernahme nicht ausgeschlossen ist.
Frau Oberste-Kleinbeck dankt Herrn Kamps für den umfassenden Bericht.
