19.11.2015 - 3 Tätigkeitsbericht der Biologischen Station West...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
6. Sitzung des Landschaftsbeirates
- Zusätze:
- - mündlicher Bericht, Dr. Keil (BSWR) –
- Gremium:
- Landschaftsbeirat
- Datum:
- Do., 19.11.2015
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Herr Dr. Keil erläutert dem Beirat den Tätigkeitsbericht der BSWR. Insbesondere hebt er folgende in Oberhausen durchgeführte Projekte hervor:
a)Die Erarbeitung eines Pflege- und Entwicklungsplanes für das Rotbachtal wurde bereits in der vorherigen LBR-Sitzung erörtert. Mithilfe temporär aufgestellter Netze konnte eine Fledermauskartierung durchgeführt werden.
b)In der Sterkrader Heide wurde auch im Jahr 2014 die Beweidung mit Schafen fortgeführt.
c)Das Untere Reinersbachtal wird weiterhin von der Bevölkerung stark frequentiert. Probleme bereiten auch wild angelegte Trampelpfade und Müllablagerungen. Gebietsfremde Pflanzenarten (Neophyten) breiten sich immer mehr aus. An einem Pflegekonzept wird noch gearbeitet.
d)Das große Flachgewässer auf dem Waldteichgelände ist in den vergangenen Jahren immer wieder trocken gefallen. Auch starke Regenfälle führten zu keiner Verbesserung der Verhältnisse. Ein Pflege- und Entwicklungskonzept in Verbindung mit einem Förderantrag soll erarbeitet werden.
e)Bei Untersuchungen des Artenschutzgewässers am Hiesfelder Wald wurden insbesondere Amphibien und Libellen vorgefunden.
f)Für den Gleispark Frintrop wurde ein Monitoring durchgeführt.
g)Die Untersuchungen auf der Brache Vondern wurden weitergeführt.
h)Im Rahmen von Kartierungsarbeiten im NSG „Im Fort“ wurden die Pflanzenarten Gagel und Königsfarn wieder vorgefunden.
Abschließend berichtet Herr Dr. Keil noch über die im Zusammenhang mit Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit durchgeführten Projekte an drei Oberhausener Schulen. Gemeinsam mit dem LVR wurde neben der Concordiaschule und der Marienschule nun auch die Hauptschule St. Michael in das Projekt aufgenommen.
Frau Schiemanowski weist auf die große Bedeutung der Umweltbildung für Oberhausen hin und fragt nach, ob auch Kooperationen mit Universitäten (z. B. Duisburg-Essen) möglich sind. Herr Dr. Keil erläutert, dass die Biologische Station in den vergangenen Jahren viele Praktikanten/innen der Universitäten Düsseldorf und Münster betreut hat. Aus dieser Zusammenarbeit sind etwa 50 Master- und Bachelor-Arbeiten bzw. einige Publikationen entstanden. Auf die Nachfrage von Herrn Depping, warum der Waldteich trocken gefallen ist erwähnt Herr Dr. Keil die Witterungseinflüsse und die rückläufigen Grundwasserstände.
Herr Bahne dankt im Namen des Beirates für die Ausführungen. Der Beirat nimmt den Bericht zur Kenntnis.
