20.10.2015 - 1 Sachstand Kommunales Integrationskonzept Oberha...

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Beratung

Vors. Erdas erteilt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Lippke vom Kommunalen Integrationszentrum das Wort.

 

Herr Lippke berichtet über den Sachstand Integrationsmonitoring und Fördermittelakquise.

 

Zum Thema Integrationsmonitoring berichtet Herr Lippke, dass das Kommunale Integrationszenrum in Kooperation mit dem Fachbereích Statistik und Wahlen, daran arbeitet, den ersten Bericht auf der Basis der zum 31.12.2015 verfügbaren Daten zu erstellen. Auf dieser Grundlasge sollen anschließend konkrete und möglichst "messbare" strategische Zielsetzungen festgelegt werden, die in der Zeitspanne von bis zu fünf Jahren erreicht werden sollen. Weiter soll auch eine Prioritätensetzung auf eine überschaubare Anzahl an Zielen erfolgen, diese Ziele werden der bereits bestehenden Indikatorenliste, an der der Integrationsrat mitgewirkt hat, entnommen. Hier werden u.a. die Themen Bildung, Gesundheit, Beschäftigung abgebildet. Ferner werden die entsprechenden Handlungsansätze beschrieben, dieser Bericht dient als Grundlage für die Fortschreibung des KIKO.

 

Zum Thema Fördermittelakquise berichtet Herr Lippke, dass im Rahmen des Soforthilfeprogramms "Zusammenkommen und Verstehen" das Kommunlae Integrationszentrum Fördermittel in Höhe von knapp 15.500 € beantragt hat, die bis zum Ende des laufenden Jahres für die Renovierung bzw. Ausstattung von Begegnungsräumen und Möbeln für Flüchtlinge verausgabt werden müssen. Die Anschaffung einer Spiel- und Bücherkiste oder Werkzeug ist ebenso möglich.

Weiter kann die Erstellung und Pflege von Infomaterialien für Ehrenamtliche und Flüchtlinge finanziert werden. Der Zuwendungsbescheid ist am 19. Oktober eingegangen.

 

Für 2016/2017 ist ein weiteres Förderprogramm zur Unterstützung der Kommunen zum Ausbau bzw. zur Festigung einer Willkommens- und Anerkennungskultur geplant.

 

Außerdem soll bis zum 30. Oktober 2015 ein Antrag beim BAMF eingereicht werden. Über die Bundesmittel sollen die Personalressourcen für die Koordination des Ehrenamts in der Flüchtlingsarbeit aufgestockt und Fortbildungsmaßnahmen für Ehrenamtliche durchgeführt werden.

 

Der Integrationsrat nimmt die Ausführungen von Herrn Lippke zur Kenntnis.

Online-Version dieser Seite: http://ratsinfo.oberhausen.de/to020?SILFDNR=2585&TOLFDNR=100903&selfaction=print