11.11.2015 - 1.1 Einbringung des Bildungsplans 2016 bis 2020

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

1.1.Einleitend führt Frau Münich aus, dass über kaum ein Thema so leidenschaftlich diskutiert wird wie über Bildung. Bildung verspricht dem einzelnen sozialen Aufstieg und wird häufig als Universallösung beschworen für viele Herausforderungen, die unsere Gesellschaft bewältigen muss: z.B. den demografischen Wandel, den Wandel zur Wissensgesellschaft, die Überwindung der Kluft zwischen Arm und Reich, die Integration von Flüchtlingen, die Umsetzung der UN Behindertenkonvention - Inklusion- die internationale Wettbewerbsfähigkeit …

Entsprechend groß sei das Spektrum der Erwartungen und Forderungen an die Lehrer und Lehrerinnen, an die Schüler und Schülerinnen, an die Politik und auch an die Verwaltung.

Die Erwartungen und Forderungen an den Bildungsplan sind breit gefächert:

Der Bildungsplan soll …

mehr als messen-wiegen-zählen sein

ein qualitativer Bildungsplan sein

aufzeigen, wie die Bildungslandschaft in den kommenden Jahren in Oberhausen aufgestellt sein wird

 

Frau Münich verweist auf die  Ziele die der Bildungsplan verfolgt:

Das Schulangebot für die Schüler und Schülerinnen in Oberhausen soll bedarfsgerecht sein

Die Schulstandorte sollen den Anforderungen von heute und morgen entsprechen  - Medienausstattung, NW Räume, Differenzierungsräume, Ganztagsräume

Die Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Partnern - Z.B. Jugendhilfe, Sport, Kultur, Medienzentrum, Schulberatungs- und Erziehungsberatungsstellen sind weiter zu entwickeln

 

Der Bildungsplan beinhaltet fünf Bestandteile:

Gutachten des Herr Dr. Rösner

Ergebnisse der Elternbefragung

Dokumentation der Info-Werkstätten

Anlagepaket mit Schulprofil und Gebäudesteckbriefen

Begleitvorlage.

 

Sodann erläutert Frau Kirschner die Beteiligung der GPA an der Entwicklung des Bildungsplanes. Schulpolitik ist ursächliche Angelegenheit der Kommune. Durch die Teilnahme am Stärkungspakt erhält die Kommune Beratung in verschiedenen Angelegenheiten durch die GPA. Bei Prüfung der Gebäudeprofile hat die GPA einen Sanierungs- und Anpassungsstau festgestellt. Aufgrund der angespannten Haushaltslage kann entweder wenig Geld für alle Schulen bereitgestellt werden oder ein zielgerichtetes und zukunftsfähiges Schulkonzept unterstützt werden. Die hierfür entwickelten Handlungsstrategien werden in dem vorliegenden Bildungsplan vorgestellt.

 

Herr Dr. Rösner berichtet, dass der Bildungsplan kein konkreter Vorschlag ist. Letztlich hat die Politik, beraten durch die Verwaltung, zu entscheiden. In seiner weiteren Darstellung führt er u. a. aus, dass Bedarf und Bestand auseinander klaffen, je kleinteiliger die Betrachtung erfolgt. Er verweist darauf, dass Grundschulen idealerweise 3zügig ausgerichtet sein sollen. Schulorganisatorische Maßnahmen dürfen jedoch nicht zu einer Verschlechterung der Bildungslandschaft führen.

 

Er bedankt sich abschließend bei der Verwaltung und der GPA für die Zusammenarbeit und wünscht der Politik eine konstruktive Beratung.

 

An der nachfolgenden Diskussion beteiligen sich Vertreterinnen und Vertreter aller Fraktionen und Gruppen. Hierbei wird fehlende Wertschätzung im Vorfeld der Workshops bemängelt und die Aktualität der Gebäudesteckbriefe wird in Frage gestellt.

 

Hinsichtlich notwendiger Investitionen teilt Herr Hinz mit, dass hierzu keine Pauschalaussage getroffen werden kann. Vielmehr sind die Kosten für jedes Gebäude individuell zu ermitteln.

 

Parteiübergreifend wird vorgetragen, Schulleitungen und Elternvertreter zum Bildungsplan zu hören und die Rückmeldungen auszuwerten. Es wird an alle Beteiligten appelliert, die Gespräche ernst zu nehmen, um so fraktionsübergreifende Entscheidungen zu erhalten.

 

Zur Zeitschiene teilt Frau Münich mit, dass der Bildungsplan eine abschließende Beratung in der Sitzung des Schulausschusses am 27.04.2016 finden soll.

 

Herr Große Brömer weist abschließend noch auf fehlende Textpassagen in der Vorlage zu den Themenfeldern Theater, Musikschule und Stadtbibliothek hin, die auch noch zur Niederschrift genommen werden sollen. Ebenso soll der Folienvortrag der GPA der Niederschrift beigefügt werden.

 

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Anlagen zur Vorlage

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