09.12.2015 - 4.1 Antrag der Koalition gem. § 4 der Geschäftsordn...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Beschlussvorschlag

Beschlussvorschlag

 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in den vergangenen Jahren insbesondere für viele jungen Paare und Familien, aber vor allem auch für alleinerziehende Mütter und Väter, zu einem Kriterium bei der Arbeitsplatz- und Wohnortsuche geworden. Will Oberhausen weiterhin attraktiv bleiben, muss den „weichen Standortfaktoren“ vielmehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dazu gehört aus Sicht der Antragsteller auch die Einführung einer so genannten Randzeitenbetreuung in Kindertageseinrichtungen.

 

Der Jugendhilfeausschuss möge daher beschließen:

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, im ersten Quartal 2016 eine Umfrage bei den Eltern in den Oberhausener Kindertageseinrichtungen, die sich in städtischer Trägerschaft befinden, zu den Betreuungszeiten für Kinder unter drei Jahren und Kindern zwischen drei und sechs Jahren vorzubereiten und durchzuführen. Ziel der Umfrage ist es, den konkreten Bedarf der Eltern in den einzelnen Stadtteilen nach flexibleren und längeren Öffnungszeiten (Randzeitenbetreuung) genau zu ermitteln.

 

  1. Dem Jugendhilfeausschuss ist im 2. Quartal 2016 eine detaillierte Auswertung der Umfrage vorzulegen.

 

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, bei einem entsprechendem Bedarf der Eltern nach Randzeitenbetreuung, Planungen und Konzepte vorzubereiten, damit zunächst modellhaft je Stadtteil für mindestens eine Einrichtung in städtischer Trägerschaft, passgenaue Angebote entwickelt werden können. Diese sollen dann rechtzeitig zur Anmeldephase für das Kindergartenjahr 2017/2018 mit angeboten werden.
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Beratung

1.1.Den Antrag begründet Herr Girrullis mit einer vermehrten Nachfrage von Betreuung in den Randzeiten wegen beruflicher oder anderer Gründe.

 

Die nachfolgende intensive Diskussion wird von zahlreichen Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses getragen. Es wird bemängelt, dass die Vorgehensweise nicht der Arbeitsweise der AG 78 entspricht. Vielmehr ist eine gesamtstädtische Abfrage erforderlich. Hierbei ist aber auch auf einen möglichen finanziellen Mehraufwand für die Eltern hinzuweisen, da dieses Einfluss auf den geltend gemachten Bedarf haben kann. Es wird auch angemerkt, dass die Arbeitgeber ebenfalls eine Verpflichtung haben, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sicherzustellen. Diskutiert wird auch die Frage des Personaleinsatzes: Wie kann ein Personaleinsatz gewährleistet werden; die Betreuung von Kindern, der in den Randzeiten eingesetzten Erzieherinnen und Erziehern, ist zu berücksichtigen; durch die Ausweitung der Betreuung in den Randzeiten kann eine kontinuierliche Betreuung nicht sichergestellt werden (Beziehungswechsel).

 

Schließlich wird ein abgeänderter Beschlussvorschlag einstimmig, ohne Gegenstimme und Enthaltungen, vorberaten:

 

Beschluss:

 

1.Die Verwaltung wird beauftragt, im ersten Quartal 2016 eine Umfrage bei den Eltern in den Oberhausener Kindertageseinrichtungen, mit Hinweis auf eine mögliche Kostenbeteiligung, zu den Betreuungszeiten für Kinder unter drei Jahren und Kindern zwischen drei und sechs Jahren vorzubereiten und durchzuführen. Ziel der Umfrage ist es, den konkreten Bedarf der Eltern in den einzelnen Stadtteilen nach flexibleren und längeren Öffnungszeiten (Randzeitenbetreuung) genau zu ermitteln.

 

Dem Jugendhilfeausschuss ist im 2. Quartal 2016 eine detaillierte Auswertung der Umfrage vorzulegen.

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Beschluss

Beschlussvorschlag

 

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist in den vergangenen Jahren insbesondere für viele jungen Paare und Familien, aber vor allem auch für alleinerziehende Mütter und Väter, zu einem Kriterium bei der Arbeitsplatz- und Wohnortsuche geworden. Will Oberhausen weiterhin attraktiv bleiben, muss den „weichen Standortfaktoren“ vielmehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dazu gehört aus Sicht der Antragsteller auch die Einführung einer so genannten Randzeitenbetreuung in Kindertageseinrichtungen.

 

Der Jugendhilfeausschuss möge daher beschließen:

 

1.Die Verwaltung wird beauftragt, im ersten Quartal 2016 eine Umfrage bei den Eltern in den Oberhausener Kindertageseinrichtungen, mit Hinweis auf eine mögliche Kostenbeteiligung, zu den Betreuungszeiten für Kinder unter drei Jahren und Kindern zwischen drei und sechs Jahren vorzubereiten und durchzuführen. Ziel der Umfrage ist es, den konkreten Bedarf der Eltern in den einzelnen Stadtteilen nach flexibleren und längeren Öffnungszeiten (Randzeitenbetreuung) genau zu ermitteln.

 

2.Dem Jugendhilfeausschuss ist im 2. Quartal 2016 eine detaillierte Auswertung der Umfrage vorzulegen.

 

 

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