09.03.2015 - 2.2 Personalausstattung in den Oberhausener Kindert...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.2
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mo., 09.03.2015
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführung:
- Kinder, Jugend
- Bearbeitung:
- Sylvia Reuter
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beratung
Die Vorlage wird von Frau Worring erläutert.
Herr Real äußert sich dahingehend zufrieden, dass entgegen der Presseberichterstattung in der Personalausstattung mittlere bis obere Werte erreicht werden.
Auf Nachfrage von Frau Walther hinsichtlich eines interkommunalen Vergleiches führt Frau Worring aus, dass ein interkommunaler Vergleich nicht aussagekräftig ist, da die Finanzierung des Landes durch Pauschalen erfolgt. Mit diesen Pauschalen hat ein Träger sowohl die tatsächlich anfallenden Personalkosten als auch die Sachkosten der jeweiligen KTE zu decken. Hieraus entstehen für die Träger unterschiedliche Spielräume für den Einsatz von Personalressourcen.
Frau Worring erläutert auf weitere Nachfrage, ob die wahrscheinlich zunehmende Zahl von Flüchtlingskindern die Strukturen in KTE verändern, dass für den frühkindlichen Bildungsbereich keine gesetzliche Pflicht zur Inanspruchnahme eines Platzes besteht. Die Inanspruchnahme erfolgt auf freiwilliger Basis. Erfahrungen zeigen, dass viele Flüchtlingsfamilien nur unterdurchschnittlich eine Fremdbetreuung in Kindertageseinrichtungen nutzen. Vielmehr werden zunächst niederschwellige Angebote wie z. B. Eltern-Kind-Gruppen und Spielstuben angenommen.
Ergänzend führt Frau Münich aus, dass durch Flüchtlingskinder der Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen nicht verändert wird. Sie können jedoch die Bevölkerungsprognose beeinflussen, die derzeit neu berechnet wird. Die überarbeiteten Zahlen werden dann in der KiTa-Planung und Schulentwicklung berücksichtigt.
Die derzeit laufende Umfrage zur Betreuung von Kindern unter 3 Jahren wird nicht in Sammelunterkünften durchgeführt. Es wurden 5.000 in Oberhausen gemeldete Familien vom Bereich Statistik und Wahlen angeschrieben.
Frau Minor weist für die evangelischen Kindertageseinrichtungen noch darauf hin, dass bedingt durch Krankheitsstände der Personal-Mindeststandard regelmäßig nicht eingehalten werden kann. Durchschnittlich nur 75 % der Arbeitszeit des pädagogischen Personals entfielen auf die Arbeit mit Kindern; etwa 25 % entfielen auf Fortbildung und Krankheit.
Die Vorlage wird zur Kenntnis genommen.
