09.09.2026 - 2 Vortrag IHK-Umfrage: Standort Oberhausen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Wirtschafts- und Ordnungsausschuss
- Datum:
- Mi., 09.09.2026
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Frau Schmitz berichtet über die Ergebnisse der IHK Umfrage zum Standort Oberhausen.
Herr Stadtverordneter Brodrick fragt, ob ausschließlich Unternehmen mit einer bestimmten Mitarbeiterzahl angeschrieben und befragt wurden.
Frau Schmitz antwortet, dass die Anzahl der Mitarbeitenden kein Faktor für die Auswahl der Unternehmen gewesen sei.
Herr Stadtverordneter Brodrick fragt, ob seitens der IHK weiterhin eine Broschüre zum Wohnungsmarkt in den entsprechenden Städten für Mitarbeitende der einzelnen Unternehmen zur Verfügung gestellt werde.
Frau Schmitz antwortet, dass ihr hierzu nichts bekannt sei. Eine solche Broschüre sei möglicherweise in der Vergangenheit von der Stadtverwaltung veröffentlicht worden.
Herr Stadtverordneter Kempkes fragt, inwieweit eine Bewertung von 3,0 als positiv einzustufen sei.
Frau Schmitz erläutert, dass eine Bewertung von 3,0 von der IHK noch als positiv definiert wurde. Werte unterhalb von 3,0 würden hingegen als negativ eingestuft.
Herr Stadtverordneter Brodrick merkt an, dass Gespräch mit der IHK und dem Oberbürgermeister, Herrn Berg, erfolgen werde. Darüber hinaus sollten bei zukünftigen Umfragen auch Landes- und Bundesstellen einbezogen werden.
Frau Schmitz antwortet, dass es bereits Arbeitsgruppen auf Landes- und Bundesebene gebe, die auch als Kommunikations- und Informationsplattformen genutzt würden.
Herr Stadtverordneter Kempkes fragt erneut, wie eine Rücklaufquote im einstelligen Prozentbereich zu erklären sei und ob es nicht sinnvoll wäre, weitere Partner und Akteure einzubeziehen, um eine höhere Beteiligung zu erreichen.
Frau Schmitz antwortet, dass auch andere Akteure mit vergleichbaren Problemen hinsichtlich geringer Rücklaufquoten konfrontiert seien. Zunächst müsse jedoch geklärt werden, welche Ursachen für die geringe Rücklaufquote verantwortlich seien, bevor eine Vielzahl weiterer Partner einbezogen werde. Ergänzend merkt Frau Schmitz an, dass mit der vorliegenden Umfrage dennoch ein erster Einstieg geschaffen worden sei.
Herr Stadtverordneter Benter äußert sich kritisch über die geringe Beteiligung. Gleichzeitig sei davon auszugehen, dass Unternehmen eher an solchen Umfragen teilnehmen würden, wenn aus unternehmerischer Sicht konkrete Kritikpunkte am jeweiligen Standort bestünden. In diesem Zusammenhang fragt Herr Stadtverordneter Benter Frau Schmitz, worin sie die wesentlichen Hemmnisse für Unternehmen bei der Teilnahme an solchen Umfragen sehe.
Frau Schmitz antwortet, dass insbesondere der mit der Umfrage verbundene bürokratische Aufwand sowie die dafür erforderliche Zeit eine Rolle spielen könnten. Konkrete Faktoren könne sie jedoch nicht benennen.
Herr Stadtverordneter Janetzki merkt an, dass es bislang keine vergleichbaren Daten zum Standort Oberhausen gegeben habe. Aus seiner Sicht seien die vorliegenden Ergebnisse daher grundsätzlich nachvollziehbar. Auch Herr Stadtverordneter Janetzki betont, dass eine höhere Beteiligung bei zukünftigen Umfragen wünschenswert wäre.
