05.05.2026 - 3 Aktueller Sachstandsbericht zum Verhütungsmitte...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Gleichstellungsausschuss
- Datum:
- Di., 05.05.2026
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Frau Dr. Gathmann berichtet mittels Power-Point-Präsentation über die Arbeit von pro familia und stellt den aktuellen Sachstandsbericht zum Verhütungsmittelfond 2025 vor. Die Präsentation ist im Ratsinformationssystem hinterlegt.
Frau Stadtv. Salwik bedankt sich für den Bericht und die wichtige Arbeit von pro familia. Sie fragt nach dem aktuellen Stand zu den Kostensteigerungen der Verhütungsmittel sowie zur Übernahme der Verhütungsverantwortung durch Männer.
Frau Dr. Gathmann erläutert, dass im letzten Jahr drei Vasektomien durchgeführt wurden. Sie bestätigt, dass die Preise weiterhin steigen. Aktuell gibt es aber eine Kostendeckelung von pro familia, welche wahrscheinlich aufgrund der Kostensteigerung zukünftig angepasst werden muss.
Frau Stadtv. Prellwitz erkundigt sich, ob für die Verhütungsmittel in Vorkasse getreten werden muss. Frau Dr. Gathmann erläutert, dass eine Kostenübernahme für das Verhütungsmittel der Wahl ausgestellt wird und im Nachgang dann die Abrechnung über pro familia erfolgt.
Herr Stadtv. Peters bedankt sich ebenfalls für den ausführlichen Bericht und fragt nach einer konkreten Auflistung der gewählten Verhütungsmittel unter Angabe der entsprechenden Kosten. Folgendes führt Frau Dr. Gathmann aus:
|
Verhütungsmittel |
Kosten |
Fälle in 2025 |
|
Sterilisation Mann |
400,00 EUR – 500,00 EUR |
3 |
|
Sterilisation Frau während des Kaiserschnitts Sterilisation Frau |
150,00 EUR
500,00 EUR– 700,00 EUR |
insg. ca. 30 |
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Kupferspirale |
250,00 EUR |
ca. 60 |
|
Hormonspirale |
400,00 EUR |
ca. 60 |
Herr Stadtv. Wolff fragt nach der Altersstruktur in der Schwangerschaftskonfliktberatung. Zudem möchte er wissen, ob pro familia eine erneute Studie zur Verwendung von Verhütungsmitteln plant.
Frau Dr. Gathmann erläutert, dass das Alter der ratssuchenden Frauen zwischen 25 und 35 Jahren liegt. Nur ganz selten kommen minderjährige in die Schwangerschaftskonfliktberatung.
Frau Dr. Gathmann ergänzt, dass für Oberhausen keine erneute Studie geplant ist, da durch den Verhütungsmittelfond verwertbare Zahlen vorliegen. Zu den Planungen auf Bundes- oder Landesebene kann sie jedoch keine Auskunft geben.
Auch die Vorsitzende Frau Stadtv. Opitz bedankt sich für den Vortrag und die geleistete Arbeit.
