19.03.2026 - 7 Mitteilungen der Verwaltung

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Beratung

  1. Ersatzgeld und angekaufte Grundstücke

 

Die entsprechende Auflistung des Ersatzgeldes ist der angehangenen Tabelle zu entnehmen.

 

  1. Informationen zum 50. Jubiläum des Naturschutzbeirates

 

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Naturschutzbeirates der Stadt Oberhausen wird am 26.06.2026 um 15:30 Uhr im Haus Ripshorst eine Feier stattfinden. Hierfür wird darum gebeten, dass vorliegende alte Fotos oder Zeitungsartikel an die UNB weitergeleitet werden, damit diese im Rahmen der Feier präsentiert werden können.

 

Die Einladungen für die Feier werden zeitnah versandt und es wird um eine kurzfristige Rückmeldung zur Teilnahme gebeten, da diese für die weitere Organisation und Kostenkalkulation wichtig ist.

 

  1. Digitale Versendung der Unterlagen

 

Im Rahmen der neuen Wahlperiode ist erneut zu entscheiden, ob aus Umweltschutzsicht die digitale Versendung/Bereitstellung sämtlicher Sitzungsunterlagen ausreichend ist. Bislang wurden Sitzungsunterlagen, wie beispielsweise Niederschriften oder Beschlussvorlagen als Anhang in der E-Mail beigefügt. Aufgrund der Dateigrößen, sollen diese zukünftig nur noch über das Ratsinformationssystem Allris bereitgestellt werden. Dieses kann über folgenden Link erreicht werden: https://ratsinfo.oberhausen.de/start/

 

Dort kann die jeweilige Sitzung ausgewählt und sämtliche zugehörigen Informationen sowie Unterlagen eingesehen werden.

 

Die anwesenden Beiratsmitglieder stimmen ausnahmslos dem digitalen Versand der Unterlagen zu.

 

  1. Baumfällungen im Kaisergarten

 

Die Baumfällungen sind der entsprechenden Tabelle zu entnehmen.

 

  1. Alleebaumfällungen

 

Die Alleebaumfällungen sind der entsprechenden Tabelle zu entnehmen

 

  1. Spielplatz Burg Vondern

 

Herr Werntgen-Orman zeigt einen Entwurf für einen geplanten Spielplatz an der Burg Vondern.

 

Frau Hermes vom Fachbereich 3-1-50 Jugendförderung erklärt, dass ein Entwurf für einen burgähnlichen Spielplatz erarbeitet worden ist. Der ursprüngliche Spielplatz wurde vor drei Jahren zurückgebaut. Mittlerweile ist auf der Fläche nicht mehr erkennbar, dass sich dort zuvor ein Spielplatz befand. Die rund 400 m² große Fläche soll künftig Kindern zur Verfügung stehen und zugleich einen hohen pädagogischen Mehrwert bieten.

 

Frau Schiemanowski weist darauf hin, dass bei der weiteren Planung die Lage im Landschaftsschutzgebiet und die damit verbundenen Vorgaben und Verboten berücksichtigt werden müssen.

 

Herr Tomec erkundigt sich nach dem genauen Standort des zukünftigen Spielplatzes.

 

Herr Werntgen-Orman erläutert, dass der Spielplatz nicht am vorherigen Standort errichtet werden soll, sondern etwas weiter östlich.

 

Frau Podworni-Michael würde den alten Standort befürworten, um zu vermeiden, dass Kinder und Eltern das gesamte Landschaftsschutzgebiet durchqueren müssen, um den Spielplatz zu erreichen. Insbesondere, weil diese nicht nur zu Fuß dorthin kommen, sondern auch mit Fahrrädern, Rollern, etc.

 

Herr Weiher informiert, dass der alte Standort nicht weiter genutzt werden kann, da dort die Offenlegung des Düsselbachs geplant ist und dieses Vorhaben im Rahmen der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie Vorrang hat.

 

Herr Axt erkundigt sich, wie der Förderkreis Burg Vondern e.V. den Entwurf bewertet und, ob aufgrund der Ähnlichkeit des „Bauwerks“ eine Konkurrenzsituation zur Burg Vondern gesehen werde.

Frau Hermes teilt hierzu mit, dass der Wunsch nach einer Gestaltung in Anlehnung an die Burg Vondern ausdrücklich vom Förderkreis geäußert worden sei.

 

Herr Werntgen-Orman gibt abschließend zu bedenken, dass aufgrund der starken Ähnlichkeit gegebenenfalls Einwände seitens der Unteren Denkmalbehörde zu erwarten seien. Zudem wird zu prüfen sein, ob die geplante Höhe des Spielplatzes genehmigungsfähig sei.

 

Herr Grumpe erkundigt sich nach der Lage der Ausgleichsfläche für die neue Feuerwache an der Falkestraße, auf einem Teilbereich des Nordfriedhofs und fragt nach, ob dieses Projekt auch noch im Naturschutzbeirat vorgestellt wird.

 

Herr Werntgen-Orman informiert darüber, dass noch keine konkrete Ausgleichsfläche festgelegt worden ist und sich die entsprechende Eingriffsfläche zwar im planungsrechtlichen Außenbereich befindet, jedoch nicht in einem Landschaftsschutzgebiet.

Herr Tomec fragt nach, ob vielleicht der Standort der alten Feuerwache als Ausgleichsfläche dienen könnte.

 

Herr Werntgen-Orman erklärt hierzu, dass diese Fläche nicht für den Ausgleich zur Verfügung stehen wird.

 

Frau Podworni-Michael äußert Kritik daran, dass zahlreiche Bauvorhaben umgesetzt würden, ohne dass ausreichend Ausgleichsflächen vorhanden seien.

 

Herr Weiher entgegnet, dass zwar fortlaufend Grundstücke von der UNB erworben würden, diese jedoch nicht mehr als Ausgleichsflächen genutzt werden könnten, sofern deren Erwerb über Ersatzgelder finanziert worden sei.

 

Frau Schiemanowski erkundigt sich nach dem Waldausgleich im Bezug auf die Planungen der Open Grid Europe.

 

Herr Weiher erläutert, dass der für die Baumaßnahmen gerodete Arbeitsstreifen nach Abschluss der Arbeiten vor Ort wiederhergestellt wird. Der Ausgleich für jene Flächen, die dauerhaft gehölzfrei bleiben müssten, werde hingegen nicht innerhalb Oberhausens erfolgen. Hintergrund sei, dass die Ausgleichsmaßnahmen gebündelt für die insgesamt 42 Kilometer lange Trasse vorgesehen seien, die sich über mehrere Kommunen erstrecke. Der entsprechende Planfeststellungsbeschluss liege hierzu bislang noch nicht vor. Darüber hinaus gebe es Planänderungen für einzelne Flächen; größere zusätzliche Eingriffe auf dem Oberhausener Stadtgebiet seien jedoch nicht zu erwarten, vielmehr handele es sich überwiegend um Verschiebungen bereits geplanter Eingriffe.

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Anlagen