18.05.2026 - 27.3 Antrag der Die Linke Liste-Fraktion im Rat der ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 27.3
- Sitzung:
-
5. Sitzung des Rates der Stadt
- Gremium:
- Rat der Stadt
- Datum:
- Mo., 18.05.2026
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antragsvorlage
- Federführung:
- Politik
- Bearbeitung:
- Ratsgremien
- Konsequenzen:
- Keine Angabe zu finanziellen Konsequenzen (Berichte od. Anträge); Keine Angabe zu klimatischen Konsequenzen (Berichte od. Anträge)
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Beratung
OB Berg gibt bekannt, dass die Antragsdrucksache A/18/0726 im Kulturausschuss und im Sportausschuss ohne Votum vorberaten worden ist.
Frau Stadtv. Hansen begründet den Antrag. Im Anschluss an den Wortbeitrag von Frau Stadtv. Schiller lässt OB Berg über den Vorschlag der LINKE.LISTE-Fraktion abstimmen.
Beschluss
Der Rat der Stadt – mit Beteiligung des Oberbürgermeisters – fasst mit Mehrheit – gegen die Stimmen der SPD-Fraktion, der GRÜNE x PARTEI-Ratsfraktion und der Gruppe FOB-FDP im Rat – folgende Beschlüsse:
Der Rat der Stadt Oberhausen beschließt, die Erstellung einer zentralen Auflistung der barrierefreien Sport-, Freizeit- & Erholungseinrichtungen in Oberhausen.
Die Verwaltung wird in diesem Zusammenhang beauftragt:
1. Eine Zentrale Liste der barrierefreien städtischen Sport-, Freizeit- & Erholungsanlagen zu erstellen.
2. Mit dem Stadtsportbund und weiteren örtlichen Vereinen (wie z.B. dem Behindertensport Oberhausen e.V.) in Kontakt zu treten, um diesen Aufnahme in die Liste anzubieten.
3. Die zu erstellende Liste nach den unten angegebenen Kriterien aufzuschlüsseln und Änderungen fortlaufend zu ergänzen:
a. Standort
b. Erreichbarkeit des Standortes
c. Zugänglichkeit des Gebäudes
d. Barrierefreie Angebote
e. Eintrittspreise
f. Ansprechpartner für Barrierefreiheit
g. Öffentlich oder privat geführt
4. Die örtlichen Vereine und Selbstvertretungen von Menschen mit Behinderung aktiv in den Gestaltungsprozess einzubeziehen und deren Feedback verpflichtendzu berücksichtigen.
5. Die Liste anschließend in mehreren barrierefreien Versionen (Leichte- & Einfache Sprache; Brailleschrift) sowohl Online wie auch in gedruckter Form den Bürger*innen zur Verfügung zu stellen.
6. Vorhandene und zukünftige barrierefreie Angebote in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund in die Inklusionskarte einzufügen, so wie es der Landesaktionsplan „Sport und Inklusion 2025-2027“ vorsieht.
