01.12.2025 - 11 Vorstellung App Accessible City - Barrierefrei ...

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Beratung

Herr Look stellt den Tagesordnungspunkt vor und übergibt an Alexandra Reichart und Matthias Krauß von Accessible City.

 

Frau Reichart und Herr Krauß stellen sich kurz vor und erklären, dass sie eine Förderung über den Co Creation Fund der Stadt Oberhausen erhalten. Anhand einer Präsentation erläutern sie ihr Vorhaben. Die Präsentation ist in Allris hinterlegt.

 

Der Stadtverordnete Herr Look bedankt sich für die Präsentation und gibt Raum für Fragen.

 

Herr Hohn merkt an, dass die APP unter anderem von rollstuhlfahrenden Personen und Personen mit Kinderwagen zu nutzen sein wird. Er vermisst die Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung. Gleichzeitig erkundigt er sich nach der Dauer der Prototypphase.

Frau Reichart erklärt, dass die APP erst seit kurzem nutzbar ist. Starten möchte man erst einmal mit einer eingeschränkten Personengruppe, um zu testen, ob die APP so funktioniert, wie gedacht. Angedacht ist es auf jeden Fall, die Zielgruppe auszuweiten.

Herr Hohn ist mit den Ausführungen bedingt zufrieden.

Vereinbart wird, dass sich Frau Reichart und Herr Krauß mit Herrn Hohn weiter austauschen.

 

Frau Jansen erkundigt sich, wie der Prototyp genau funktioniert. Werden Hindernisse angezeigt und eine entsprechende barrierefreie Alternative angezeigt?

Herr Krauß erläutert dazu, dass es keine alternativen Vorschläge gibt. Ziel ist es, dass die Stadt über die Hindernisse informiert wird und diese beseitigt werden.

 

Herr Christoudas bedankt sich für das tolle Projekt und die Vorstellung. Er macht den Vorschlag, die Kommission Oberhausen Barrierefrei zu beteiligen.

 

Informationen zum Projekt können über den Bereich 0-4 verschickt werden.

 

Frau Birnbacher erfragt, warum der gesamte Weg eines Rollstuhlfahrenden aufgezeichnet wird. Wenn kein Hindernis vorhanden ist, sei eine Meldung nicht nötig.

Herr Krauß äußert sich dazu, dass zwar der ganze Weg aufgezeichnet wird, dies aber anonym passiert. Die Zeit und Dauer wird nicht aufgezeichnet. Es sollen Daten gesammelt werden, um Erkenntnisse zu gewinnen, wo werden Umwege in Kauf genommen, wo gibt es viel Verkehr, welche Strecken werden gemieden?

Frau Reichart fügt hinzu, dass die Daten nicht eins zu eins veröffentlich werden. Dies schon vor dem Hintergrund der geringen Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern. So ist eine anonyme Auswertung nicht möglich.

 

Herr Herder fragt nach, wie Barrieren gefunden werden, die von seinen Kundinnen und Kunden von vorneherein umgegangen werden.

Dazu erläutert Frau Reichart, dass Stand jetzt, Umwege erkannt werden können.

 

Der Stadtverordnete Dr. Schröer findet das Projekt sehr spannend. Allerdings hat man viele APPs auf seinem Handy und fragt nach, ob eine Kombination mit der Oberhausen APP erfolgen kann beziehungsweise angedacht ist. Diese APP hat eine große Akzeptanz in Oberhausen.

Herr Krauß erläutert, dass entsprechende Gespräche mit der Stadt geführt werden und es auf jeden Fall mitgedacht wird.

 

Herr Hohn fragt nochmals nach, warum die APP von Sehbeeinträchtigen nicht nutzbar ist und warum es keine Sprachausgabe gibt.

 

Herr Krauß gibt den Hinweis, dass die Programmierung so angelegt ist. Momentan fehlen die Ressourcen zur Testung.

Frau Reichart fügt hinzu, dass grundsätzlich große Schriften, Kontraste vorgesehen sind. Dies muss allerdings separat entwickelt und getestet werden. Die Ressourcen sind knapp, da das Team lediglich aus den zwei anwesenden Personen besteht.

 

Da es keine weiteren Fragen oder Anmerkungen mehr gibt, schließt Herr Look den Tagesordnungspunkt und leitet zu Punkt 12 über.