25.09.2025 - 4 Vorstellung des Projekts Zeche Sterkrade

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Beratung

Das Projekt wurde anhand der beigefügten Präsentation vorgestellt.

 

Frau Ipta erläutert auf Nachfrage von Herrn Tomec, dass sich die Straßenplanung derzeit noch in einem konzeptionellen Stadium befindet und bislang nicht final ausgearbeitet ist.

 

Frau Podworni-Michael weist auf die in der Nähe gelegene Fläche für Kreuzkröten hin. Sie betont, dass von dieser Fläche ein Mindestabstand von 400 m zur geplanten Straße einzuhalten ist. Dieser Abstand wird in der aktuellen Planung derzeit nicht berücksichtigt.

 

Herr Köster erkundigt sich, wer künftig die Pflege der privaten Grünfläche übernehmen wird, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Der Bereich Stadtplanung erläutert im Nachgang, dass dies in die Zuständigkeit der SBO fallen soll.

 

Bezüglich der Parkplatzsituation erklärt Frau Ipta, dass der ruhende Verkehr gebündelt in auf dem Gelände verteilten Quartiersgaragen untergebracht werden soll. Zusätzlich sollen Kurzzeitparkplätze für Anlieferungen und Ähnliches eingerichtet werden.

 

Herr Tomec weist auf die Fläche hin, auf der das Denkmal des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers steht, die derzeit nicht gepflegt wird, und äußert sein Bedauern darüber, dass diese überbaut werden soll. Frau Ipta sagt zu, diese Information weiterzugeben.

 

Darüber hinaus fragt Herr Tomec, ob für die Artenschutzflächen entsprechende Schutzmaßnahmen vorgesehen sind, insbesondere im Hinblick auf das künftig höhere Besucheraufkommen. Herr Werntgen-Orman erklärt, dass die Umsiedlung der Kreuzkröten von der temporären CEF-Fläche auf das große Landschaftsbauwerk bereits gestartet ist. Ein Zaun ist nicht vorgesehen, da keine aktive Erschließung geplant ist und somit eine Trennung zu den Bauflächen besteht.

 

Herr Tomec regt an, auch außerhalb der CEF-Fläche weitere Areale so zu gestalten, dass dort Lebensräume für geschützte Arten entstehen können. Herr Bodingbauer weist darauf hin, dass die Planungen hierzu noch nicht abgeschlossen sind und die Anregung daher gerne aufgenommen wird.

 

Frau Hingmann erkundigt sich, weshalb das Gebiet als Mischgebiet ausgewiesen werden soll, obwohl in anderen Stadtteilen bereits Geschäfte schließen. Herr Werntgen-Orman erläutert, dass es sich um private Flächen handelt und die Stadt hier keinen direkten Einfluss auf die Nutzung nimmt. Er betont, dass die Verwaltung es begrüßt, wenn Eigentümer eine Entwicklung anstoßen. Zugleich weist er darauf hin, dass die Fläche bislang zwar frei zugänglich war, sie aber im Privatbesitz der RAG und der Thelen Gruppe ist und ursprünglich ein industriell genutztes Areal.

 

Herr von der Bey fragt nach möglichen Entwicklern für die Fläche. Herr Werntgen-Orman teilt mit, dass sowohl die RAG als auch die Thelen Gruppe Interesse bekundet haben.

 

Frau Podworni-Michael äußert Kritik an der allgemeinen Flächenverteilung in Oberhausen und verweist auf die negative Klimaentwicklung im Ruhrgebiet. Herr Werntgen-Orman widerspricht dieser Einschätzung und stellt klar, dass dies auf das konkrete Projektgebiet nicht zutreffe.

 

Die Idee von Herrn Bandel, eine Querung für Reptilien über die Weierstraße zu schaffen, wird als Anregung aufgenommen.

 

Auf eine Nachfrage von Herrn Tomec erklärt Frau Ipta, dass die zukünftige Bebauung gestalterisch als Quartier erkennbar sein soll.

 

Frau Podworni-Michael möchte wissen, wie über die Bürgerbeteiligung informiert wird. Frau Gnizia erläutert, dass die Informationen online veröffentlicht und zusätzlich per E-Mail Flyer versendet werden. Dabei werden auch die Mitglieder des Naturschutzbeirats in den Verteiler aufgenommen.

 

Frau Schimanowski regt an, das Projekt nach Aufstellung des Bebauungsplans erneut im Naturschutzbeirat vorzustellen. Frau Gnizia stimmt zu und weist darauf hin, dass auch im Rahmen der öffentlichen Auslegung Stellungnahmen abgegeben werden können.

 

Herr Filarsky fragt nach dem Umsetzungsstand der geplanten Kleintierdurchlässe, die im Rahmen des BETUWE-Projekts errichtet werden sollen. Herr Axt bestätigt die Umsetzung, während Herr Bodingbauer anbietet, die entsprechenden Unterlagen bereitzustellen.

 

Abschließend bittet Herr Tomec darum, dass die ehrenamtlichen Naturschutzverbände auch in den weiteren Planungsprozess bspw. bezogen auf die Gestaltung der Grünflächen mit eingebunden werden.

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Anlagen