17.09.2025 - 1 Neues Polizeipräsidium Oberhausen (mündliche Pr...

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Beratung

Herr Wendorf (Fa. Ten Brinke Projektentwicklung) hält einen Vortrag per PowerPoint-Präsentation.

 

Herr Prohl bedankt sich für den Vortrag. Er geht davon aus, dass Vorschläge aus dem Gestaltungsbeirat berücksichtigt werden und ein entsprechender Dialog stattfindet.

 

Er räumt ein, dass es aus seiner Sicht keine Alternative zur Fällung des bestehenden Baumbestandes gibt. Positiv fallen ihm die energetische Ausstattung und die geplante Ersatzbepflanzung auf.

 

Dem Ordnungsausschuss zugeordnet hebt Herr Prohl hervor, dass der Standort in Innenstadtnähe dringend benötigt wird. Er erhofft sich unter anderem eine höhere Sichtbarkeit und Präsenz der Polizeibeamten – insbesondere in der Innenstadt.

 

In diesem Zusammenhang bittet er die Verwaltung um eine Ausweitung der Öffnungszeiten der gemeinsamen Anlaufstelle auf der Marktstraße und der mobilen Wache. Auch hierdurch wird die Sichtbarkeit der Ordnungskräfte erhöht. Die öffentliche Sicherheit und das subjektive Sicherheitsempfinden können durch diese Maßnahmen weiter erhöht werden.

 

Herr Heinzen hätte sich allerdings gewünscht, dass der Umweltausschuss stärker in die Planung eingebunden wird. Auch er räumt ein, dass die Fällung des bestehenden Baumbestandes alternativlos ist. Diese Erkenntnis bezeichnet er als „schmerzhafte Lernerfahrung“.

 

Fraglich ist für ihn, ob statt dem Neubau eines Parkhauses das bestehende Parkhaus am Bero-Center aufgestockt werden könnte. Er wünscht sich für zukünftige Planungen mehr „Out of the Box“-Denken, bei welchem auch diese Alternativen einer Durchführbarkeitsprüfung unterzogen werden. Herr Heinzen bedauert es, dass dies in der vorliegenden Planung nicht geschehen ist.

 

Herr Jehn führt an, dass die Polizei uneingeschränkte Parkmöglichkeiten vorhalten muss, die nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Die Begründung findet sich auch in möglichen Großeinsatzlagen, bei welchen große Gruppen Beamtinnen und Beamte, die sich nicht im Dienst befinden, in den Dienst geordert werden müssen. Deshalb wird Parkfläche mit Parkmöglichkeiten in geeigneter Anzahl, welche sich an der Zahl der Beschäftigten richtet, vorgehalten werden müssen. Die gemeinsame Nutzung von Parkhäusern mit privaten Betreibern wird entsprechend ausgeschlossen.

 

Nicht ausschließen möchte Herr Jehn die gemeinsame Nutzung der Parkfläche am DGB-Gebäude.

 

Herrn Prohl antwortet Herr Jehn, dass die Ausweitung der Öffnungszeiten der gemeinsamen Anlaufstelle gegenwärtig geprüft wird. Das Personal wird entsprechend erhöht. Die ersten Bewerbungen wurden gesichtet und eine Vorauswahl konnte getroffen werden. Nach jetzigem Stand konnten bereits acht neue Kolleginnen und Kollegen eingestellt werden. Aufgrund von Fortbildungen und Fluktuation sind momentan noch nicht alle Stellen besetzt. Dennoch sieht Herr Jehn hier Fortschritte.

 

Auch die Einsatzzeiten der mobilen Wache werden erhöht. Ein entsprechender Plan wurde ihm bereits vorgelegt.

 

Herr Bandel möchte mehr Informationen zum Thema Behindertenparkplätze erhalten. Er erkundigt sich, ob die Parkplätze der Straße Am Förderturm in der Planung berücksichtigt wurden. Besuchende ohne entsprechenden Parkausweis können aus seiner Sicht weitere Fußwege akzeptieren.

 

Herr Bandel hebt nochmals hervor, dass in unmittelbarer Nähe der stark versiegelten Innenstadt weitere Bäume gefällt werden. Er bittet in Zukunft mit weiteren Überlegungen in diese Richtung.

 

In der Präsentation des Herrn Wendorf bemerkte Herr Bandel zwei verschiedene Fassaden und erkundigt sich nach dem Grund hierfür. Im Gestaltungsbeirat gab es ausgiebige Diskussionen zur Fassadengestaltung.

 

Herr Wendorf gibt an dass es sich um die Darstellungsweise verschiedener Weise handelt. Kürzlich wurde die Planungsphase zwei abgeschlossen. In dieser Phase lag das Hauptaugenmerk auf dem inneren Bereich des Gebäudes. Hier wurden technische, organisatorische und funktionelle Aspekte geprüft und geplant. Die unterschiedlichen Darstellungen der Fassaden begründet sich in der Erstellung selbst. Eine Fassadendarstellung wurde durch ein Visualisierungsbüro und die andere Fassadendarstellung wurde durch ein Planungsbüro erstellt. Sie wurden für verschiedene Anlässe gestaltet und geben nicht unbedingt die endgültigen Planungen wieder. Nicht nur die Farbe, auch die Anordnung der Fenster und weiteres können sich in Zukunft verändern, bevor auch hier die Planung abgeschlossen wird. Herr Wendorf bestärkt, dass die Planung der Fassade noch nicht begonnen hat.

 

Herr Lütte schließt sich den Ausführungen des Herrn Heinzen an. Darüber hinaus ist für ihn der Weg von den Behinderten- und Besuchendenparkplätzen zum Polizeigebäude fraglich. Dies begründet er mit dem hohen Verkehrsaufkommen vor Ort und erkundigt sich, ob dort eine Ampelanlage installiert werden kann.

 

Herr Wendorf bestätigt, dass bereits Gespräche mit verschiedenen Stellen der Verwaltung stattfinden. Hierbei wird auch eine verkehrstechnische Betrachtung stattfinden. Für eine entsprechende Signaltechnik wird Herr Wendorf den weiteren Dialog suchen. Ausschließen möchte er die Aufstellung einer Ampelanlage im Sinne der Barrierefreiheit nicht.

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Beschluss

Der Umweltausschuss nimmt den mündlichen Vortrag zur Kenntnis.

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