16.09.2025 - 1.1 Örtliche Planung nach § 7 Alten- und Pflegegese...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Osono stellt die Örtliche Planung anhand einer Powerpoint Präsentation vor. Hierbei geht sie besonders auf die Pflegestatistik (Anzahl der zu pflegenden Personen und des Pflegepersonals) und auf die Sozialräume ein und stellt Prognosen unter Berücksichtigung des Bedarfs an pflegerischer Infrastruktur und Handlungsfelder zum Thema Wohnen und Tagespflege anhand der bisherigen Entwicklung dar.

 

Die Präsentation ist der Niederschrift beigefügt.

 

Frau Stadtverordnete Horn bedankt sich für den umfänglichen Vortrag. Fragen von Frau Horn werden von Frau Osono wie folgt beantwortet:

Zum Fachkräftemangel wurden die „Initiative Pflegeberufe Oberhausen (IPO)“ vorgestellt. Um den Beruf und die Ausbildung bekannter und attraktiver zu machen, werden jährlich an mehreren Tagen „Berufsfelderkundung“, durch die Initiative an den Oberhausener Schulen initiiert. Zur überdurchschnittlichen Abbrecherquote erläutert sie, dass die Ausbildung generalisiert wurde und somit viel mehr Unterrichtsstoff vermittelt wird. Dieses könnte die hohe Abbrecher- und Durchfallquote erklären. Zu den Bedarfen in schlechter gestellten Stadtteilen erklärt sie, dass Gespräche mit Investoren möglich sind, damit in allen Stadtteilen stationäre Einrichtungen geschaffen werden können. Jedoch liegt die letztendliche Entscheidung bei den Investoren.

Auch zum Thema bezahlbarer Wohnraum ist eine gute Kommunikation mit Investoren wichtig. Zu dem Thema Entlastung der pflegenden Angehörigen bietet die ASO die Angehörigengruppe „Sorgeninsel” an. Diese trifft sich alle zwei Wochen. Dieses Projekt soll in den nächsten Jahren vorangetrieben werden.

 

Herr Stadtverordneter Girrullis bedankt sich ebenfalls für die gute Zusammenfassung und bittet darum, die kultursensible Pflege im Blick zu behalten, da sich in Familien mit Migrationshintergrund die Familienstruktur geändert hat. Hier wird mittlerweile auch die stationäre Pflege in Anspruch genommen. Hierzu teilt Frau Osono mit, dass die ASO auch dieses Thema insbesondere bei der Tagespflege berücksichtigt. Die Bedarfe von Senioren und Seniorinnen mit Migrationshintergrund sollen in nächster Zeit durch Befragungen ermittelt werden, damit Angebote passgenauer gestaltet werden können. Zum demografischen Wandel teilt Herr Stadtverordneter Girrullis mit, dass ein Blick auf den kommunalen Haushalt notwendig ist, da die Kosten der Hilfe zur Pflege aufgrund der nicht ausreichenden Mittel aus der Pflegeversicherung nicht auskömmlich sind.

 

Herr Beigeordneter Motschull ergänzt zu den Ausführungen des Stadtverordneten Herrn Girrullis, dass bereits ein großer Teil der Sozialausgaben für die Kosten der stationären Einrichtungen aufgebracht werden müssen, da die Menschen in den Einrichtungen die Kosten nicht aus ihrer Pflegeversicherung und ihrer Rente bestreiten können. Durch den demografischen Wandel wird die Belastung der Kommune stetig steigen.

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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