13.05.2025 - 1.5 Ergebnisse der Krankenhausplanung NRW auf Grund...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Beratung

Frau Dr. Weber (Bereich 3-4/Gesundheit) stellt die Krankenhausplanung anhand einer Powerpoint-Präsentation vor. Hierbei geht sie auf die Krankenhausstrukturreform und die Auswirkungen auf Oberhausen ein. Trotz Schließungen von Abteilungen in den Krankenhäusern ist Oberhausen durch die Bildung von Behandlungsschwerpunkten sowohl in Oberhausener Krankenhäusern als auch in den umliegenden gut erreichbaren Krankenhäusern gut versorgt. Die Präsentation ist der Niederschrift beigefügt.

 

Herr Stelzer (Bürgermitglied) hat durch die Umsetzung der Krankenhausreform mit größeren Einschnitten gerechnet. Bei der Schwerpunktbehandlung von Tumorerkrankungen in Essen sieht er jedoch das Problem, dass sich die Begleitung durch den sozialen Dienst schwierig gestalten könnte und bittet den Gesundheitsbereich, dieses Thema im Blick zu behalten. Weiterhin vermisst er eine Palliativstation in Oberhausen. Diese war zeitweise im Marienhospital angesiedelt. Er bittet darum zu prüfen, ob ein Träger bereit ist, eine entsprechende Station zu eröffnen.

Zu der Palliativversorgung teilt Frau Dr. Weber mit, dass es bereits Angebote von nicht stationären Versorgungen gibt.

 

Herr Stadtverordneter Girrullis bedankt sich für den Bericht und bittet, die Präsentation der Niederschrift anzufügen. Er befürwortet die Spezialisierung, wodurch geordnete Strukturen entstehen. Insgesamt ist Oberhausen auch aufgrund des Umfeldes gut aufgestellt. Er wünscht Frau Dr. Weber viel Erfolg in Ihrem neuen Wirkungskreis.

 

Herr Rubin (Bürgermitglied) bedankt sich ebenfalls für den Vortrag sowie die gute Kommunikation. Er regt an, die Vorlage auch in die Bezirksvertretungen einzugeben.

 

Frau Stadtverordnete Opitz merkt an, dass das Thema Frauengesundheit nicht aufgeführt wurde. Eine sichere Anlaufstelle für Schwangerschaftsabbrüche fehlt, die anonyme Spurensicherung, die im EKO durchgeführt wird, wurde nicht benannt. Hierzu teilt Frau Dr. Weber mit, dass Schwangerschaftsabbrüche in Arztpraxen durchgeführt werden. Zu der Spurensicherung teilt sie mit, dass ein neuer Oberarzt eingestellt wurde, zu dem noch ein Kontakt hergestellt werden soll.

 

Herr Beigeordneter Motschull dankt Frau Dr. Weber für die gute und sachliche Darstellung. In Oberhausen sind 5 Standorte angesiedelt, hinzu kommen Standorte im nahen Umfeld von Oberhausen. Er hält die Bedarfsplanung aufgrund der Spezialisierung für sehr gelungen, da es bei den Patienten dazu führen wird, dass sie sich in der jeweiligen spezialisierten Klinik mit entsprechender Fachkompetenz gut aufgehoben fühlen.

 

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Beschluss

Der Sozialausschuss nimmt die Drucksache M/17/6598 zur Kenntnis.

 

 

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