29.04.2025 - 3 Antifeminismus - eine unterschätze Gefahr, Frau...

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Beratung

Frau Julia Haas berichtet mittels Power-Point-Präsentation zum Thema Antifeminismus. Die Präsentation wurde im Nachgang der Sitzung zur internen Verwendung an die Ausschussmitglieder versendet.

Frau Stadtv. Dubbert weist darauf hin, dass eines der in den Vortrag integrierten Beispiele (Social Media Post eines CDU-Politikers aus dem Jahr 2024 zum Frauenwahlrecht) nicht die einheitliche Meinung der CDU wiederspiegelt.

Frau Haas nimmt den Hinweis dankend auf. Dieses Beispiel sollte lediglich zeigen, dass auch aus der gesellschaftlichen Mitte heraus antifeministische Äußerungen getroffen werden und dies keinesfalls als parteipolitische Aussage verstanden werden soll. Sie wird zukünftig sensibler formulieren.  Frau Stadtv. Schadt bedankt sich für den Impuls und sieht kontinuierlichen Sensibilisierungsbedarf rund um das Thema Gendern. Sie fragt, ob der öffentliche Diskurs zum Thema Gendern bereits ein Zeichen für Antifeminismus ist. Frau Haas erläutert, dass einige Bundesländer ein Verbot zur geschlechtergerechten Sprache erlassen haben und ein solches Verbot für sie ein Zeichen von Antifeministischer Präsenz ist. Frau Schadt betont hierzu die Wichtigkeit der Koppelung von Sprache und Denken. Auch Frau Stadtv. Dr. Jacobs bedankt sich für den Vortrag. Für sie ist Antifeminismus ein Eingriff in das selbstbestimmte Leben und somit psychische Gewalt. Die Vorsitzende bedankt sich ebenfalls bei Frau Haas für den Vortrag und den sensiblen Umgang zu den Anmerkungen.