20.02.2025 - 7 Mitteilungen der Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
23. Sitzung des Naturschutzbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Do., 20.02.2025
- Status:
- öffentlich
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
- Rodungen Hausmannsfeld
Im Jahr 2024 wurde durch die Untere Naturschutzbehörde in Kooperation mit der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet ein Pflege- und Entwicklungsplan für das LSG 1.2.17 „Knappenhalde / Hausmannsfeld“ erarbeitet. Eine Teilmaßnahme des PEPL ist der Erhalt des im Hausmannsfeld, direkt an der Radtrasse gelegenen, Stillgewässers. Um eine weitere Verlandung zu verhindern, wurde der vorhandene Gehölzaufwuchs im Februar durch den Flächeneigentümer – hier: Regionalverband Ruhr – entfernt.
Das Totholz verbleibt, ähnlich wie im Feuchtbiotop Alstaden, teilweise am Rand. Das Gewässer war im letzten Jahr einige Monate trockengefallen und stark zugewachsen, während ein anderes Gewässer in dem Landschaftsschutzgebiet vollständig verlandet ist.
Frau Podworni-Michael informiert darüber, dass ein Gewässer nicht ganzjährig Wasser führen muss, sondern es für viele Arten ausreicht, wenn dies ein paar Monate im Jahr der Fall ist.
Herr Köster schlägt vor, eine ähnliche Maßnahme auf den Flächen am Brink und an den Ringofenteichen durchzuführen und dort das Gewässer ebenfalls freizustellen. Des Weiteren fragt er nach dem Hintergrund bezüglich des Kürzens einiger Bäume im Rahmen der Maßnahmen am Hausmannsfeld auf einer Höhe von 1,5 Metern, da es sich seiner Meinung nach um Pappeln handelt, die nach dem Schnitt erneut austreiben können. Die Verwaltung wird dies beim RVR erfragen.
- Fällung von Alleebäumen
Auch in dieser Fällperiode mussten wieder einige Alleebäume aufgrund des nicht mehr verkehrssicheren Zustandes gefällt werden. Eine Übersicht der Bäume haben die Mitglieder des Naturschutzbeirates mit der Einladung zur 23. Sitzung erhalten.
- Kalksee Lirich
Ein weiteres Ziel der Stabilisierung der Kalkschlamm-Deponie in Lirich besteht darin, durch das Pflanzen geeigneter neuer Bäume den Wassereintrag in den Untergrund zu reduzieren und somit das Risiko von Schadstoffen im Grundwasser der Deponie zu minimieren. Aus diesem Grund wurde ab Januar 2025 in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Oberhausen und dem Forstamt Gelsenkirchen der bestehende, dafür ungeeignete Baumbestand gerodet. Diese Rodungsarbeiten wurden bis Ende Februar 2025 abgeschlossen.
- Ersatzgeld
Die entsprechende Übersicht über Einnahmen und Ausgaben aus dem naturschutzfachlichen Ersatzgeldkonto in 2024 ist den Mitgliedern des Naturschutzbeirates mit Einladung zur 23. Sitzung zugegangen.
