02.07.2024 - 2 Vorstellung des Gestaltungsbeirate...

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Beratung

Der Stadtverordnete und Vorsitzende Herr Bennewa verliest den Tagesordnungspunkt und begrüßt Frau Bohnenkamp zur Vorstellung des Gestaltungsbeirates.

 

Anhand einer Präsentation stellt Frau Bohnenkamp die Arbeit des Gestaltungsrates vor.

Die Präsentation steht in Allris zur Verfügung.

 

Herr Bennewa bedankt sich bei Frau Bohnenkamp und gibt Raum für Fragen.

 

Herr Hohn bedankt sich für die gute Präsentation und die Begeisterung für die Architektur und die Tätigkeit beim Gestaltungsbeirat. Er merkt allerdings an, dass es keinen Hinweis auf die Barrierefreiheit gegeben hat. Die Barrierefreiheit sollte von Beginn an mitgeplant werden, da eine spätere Änderung kaum möglich ist. Als Beispiel führt Herr Hohn die Bushaltestelle an der Neuen Mitte mit der Problematik der Aufzüge an. Durch Architektinnen und Architekten wird viel geplant, was dann durch die Menschen mit Behinderung nicht nutzbar ist, da zum Beispiel das taktile Leitsystem fehlt oder keine Farbkontraste vorhanden sind.

 

Frau Bohnenkamp merkt dazu an, dass es auch Projekte gibt, die im Gestaltungsbeirat lediglich mit einer Handskizze besprochen werden. Es geht vorrangig um den Baukörper. Weitergehende Planungen berücksichtigen dann auch die Barrierefreiheit. Diese wird grundsätzlich mitgedacht.

 

Die Stadtverordnete, Frau Willing-Spielmann, bedankt sich ebenfalls bei Frau Bohnenkamp und stellt auch die Barrierefreiheit in den Fokus. Gerade in Oberhausen wird auch durch die Kommission Oberhausen Barrierefrei gut auf die Barrierefreiheit geachtet. Sie bittet darum, die Anregungen zum Mitdenken der wichtigen Barrierefreiheit mitzunehmen.

 

Frau Bohnenkamp weist nochmals darauf hin, dass es teilweise noch keine Grundrisse oder Abmessungen gibt, wenn ein Projekt den Gestaltungsbeirat erreicht. Es geht um Städtebau- und Raumplanung. Zudem handelt es sich bei dem Gestaltungsbeirat um ein empfehlendes Gremium. Manche Architekten sehen es nur als ein Muss an, das Projekt im Gestaltungsbeirat vorzustellen und versperren sich dementsprechend für Empfehlungen. Allerdings hat der Vorsitzende Herr Hochstadt als Soziologe einen besonderen Blick auf die Barrierefreiheit. Ebenso auf Raumsituationen oder Angsträume.

 

Herr Gerritzen betont, dass bei öffentlichen Gebäuden, die in der Regel auch mit öffentlichen Mittel gefördert werden, der Fokus auf die Barrierefreiheit gelegt werden muss. Er stellt auch fest, dass nur öffentliche Gebäude von Frau Bohnenkamp vorgestellt worden sind.

 

Frau Bohnenkamp führt dazu aus, dass sie gerne positive Beispiele zeigen wollte und daher die öffentlichen Gebäude gewählt hat.

 

Herr Bennewa, Vorsitzender, bedankt sich bei Frau Bohnenkamp und leitet zum nächsten Tagesordnungspunkt über.

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