26.06.2024 - 4 Stand der Hitzeaktionsplanung in Oberhausen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
13. Sitzung des Seniorenbeirates
- Zusätze:
- Es berichtet Herr Thomas Burchardt, Gesundheitsingenieur, Bereich Gesundheit
- Gremium:
- Seniorenbeirat
- Datum:
- Mi., 26.06.2024
- Status:
- öffentlich
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Beratung
Herr Buchardt berichtet anhand einer Präsentation über den Stand des Hitzeaktionsplans der Stadt Oberhausen. Die Präsentation ist als Anlage beigefügt.
Herr Wrobel, Bürgermitglied, merkt an, dass es wichtig sei, nicht erst zu handeln, wenn es zu spät ist. Er berichtet von Bushaltestellen, die sich aufheizen und fordert mehr Trinkwasserbrunnen und sanitäre Anlagen in der Stadt.
Bürgermeister Nakot spricht an, dass für ihn die angesprochenen Aktionen des Planes nicht greifbar genug wären. Er kritisiert das Zurückstellen einiger Vorhaben aus Personalmangel.
Herr Buchardt berichtet, dass es an Geld und Personal mangele. Ein Antrag zur Aufstockung des Personals sei gestellt worden. Des Weiteren geht er auf die Forderung nach Trinkwasserbrunnen ein. Diese seien sehr teuer und würden sehr hohe Folgekosten, wie Wartung, Inspektionen etc. verursachen.
Herr Brodrick merkt an, dass ihm gar nicht bewusst sei, dass der Bereich Gesundheit über zu wenig Personal verfüge. Er wünscht sich ein aktiveres Zugehen der Verwaltung auf die Politik, was dieses Thema angehe.
Frau Grochowski, Bürgermitglied, stellt fest, dass es in Oberhausen zu viele versiegelte Flächen gibt. Es gebe zu wenig Grünflächen und zu viele betonierte Flächen im Stadtbild. Sie würde sich mehr Bäume oder sonstige Verschattungen im Stadtgebiet wünschen.
Herr Buchardt stimmt Frau Grochowski zu, allerdings benötige es dafür eine sehr langfristige Planung mit vielen rechtlichen Hürden.
Herr Motschull merkt an, dass Herr Buchardt und der Bereich Gesundheit die Hitzeaktionsplanung neben ihren eigentlichen Tätigkeiten erarbeiten. Es werde in nächster Zeit personelle Veränderungen im Bereich Gesundheit geben, die eine Besserung der Personalsituation zusätzlich erschweren. Hinsichtlich neuer Planstellen verweist er auf das Kompensationserfordernis, welches der Bereich Gesundheit nicht leisten kann.
