25.04.2024 - 6.1 Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzep...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.1
- Zusätze:
- - mündlicher Bericht -
- Gremium:
- Bezirksvertretung Sterkrade
- Datum:
- Do., 25.04.2024
- Status:
- gemischt
- Uhrzeit:
- 18:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Beschluss
In einer umfangreichen Präsentation (siehe Anlage 1 unter diesem TOP) stellt Herr Sakowski vom Planungsbüro plan-lokal das ISEK Perspektive Holten vor. Gerne hätte Herr
Sakowski dieses eher vorgestellt, aber aufgrund der Änderung der Städtebauförderrichtlinien NRW 2023 mussten die Planungen neu sondiert werden. Herr Sakowski erläutert kurz die Hintergründe der Anpassung des Konzeptes und geht auf die Änderungen des Verfahrens ein.
Anschließend beginnt Herr Sakowski mit der Vorstellung der Präsentation, bei der zwischendurch aufgrund von Fragen der Mitglieder der Bezirksvertretung Sterkrade eine umfangreiche Diskussion stattfindet. Folgende Punkte werden von Herrn Sakowski angesprochen:
- Anlass und Anpassungserfordernis
- Neue Städtebauförderrichtlinie 2023
- Auswirkungen auf den laufenden Planungsprozess
- Perspektive Holten
- Gebietsabgrenzung und Maßnahmeverordnung
- Maßnahmen in der Übersicht – einzelne Vorstellungen
- Stadtteilarchitekt:in sowie Fassaden- und Hofprogramm
- Maßnahmen im Kontext der revitalisierten Synagoge
- Parkraumkonzept historischer Ortskern und Stadtteilmanagement
- Verfügungsfonds, Image- und Marketingkonzept und Evaluation
Zu seinem besseren Verständnis erkundigt sich Herr Ingendoh noch einmal nach dem Verfahrensablauf. Das ISEK wird im September, so Herr Ingendoh, in den politischen Gremien beraten und voraussichtlich in der Ratssitzung am 23.09.2024 beschlossen. Dabei könnte letztendlich eine andere Entscheidung in einzelnen Punkten getroffen werden als in der Informationsveranstaltung Abschlussmarkt am 27.08.2024 mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern vereinbart werden wird. Dies stellt für Herrn Ingendoh ein Problem dar.
Anhand der Informationsveranstaltung Abschlussmarkt erläutert Herr Sakowski noch einmal den Verfahrensablauf.
Herr Brodrick und Herr Nadolski bitten darum, dass erst nach der politischen Beratung die Informationsveranstaltung Abschlussmarkt stattfinden soll.
Herr Müller unterstützt grundsätzlich die Aussagen von Herrn Ingendoh und Herrn Brodrick.
Für Herrn Hülsebusch stellt es kein Problem im Verfahrensablauf dar, wenn erst nach der politischen Willensbildung die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt wird.
Auf die Frage von Herrn Cordes und Herrn Brodrick nach den kostenlos zur Verfügung gestellten Planungsunterlagen für das ISEK von einem in Holten ansässigen Stadtplaner teilt Herr Sakowski mit, dass diese gerne für die weiteren Planungen unter der Berücksichtigung der rechtlichen Belange aufgenommen werden können.
Herr Hülsebusch und Herr Sakowski gehen für Herrn Brodrick, der sich eine zügigere Umsetzung der Projekte wünscht, auf den geplanten Verfahrensweg ein.
Da Herr Axt den verwendeten Begriff Emscherstrand in der Projektplanung als irreführend empfindet, erläutert Herr Hülsebusch ausführlich diesen Projektbaustein, der mit den Ideen der Holtener Bevölkerung ausgearbeitet werden soll.
Auf die Nachfrage von Herrn Ingendoh teilt Herr Hülsebusch mit, dass das ISEK nicht nur für das Bodendenkmal Holten gilt, sondern für ganz Holten.
Zum Bodendenkmal Ortskern Holten verweist Herr Ingendoh auf die vielen damit verbundenen Probleme bei den bevorstehenden Baumaßnahmen, die den Bürgerinnen und Bürgern zu erläutern sind.
In diesem Zusammenhang informiert Herr Brodrick über die jetzt schon stattfindenden Diskussionen in Holten.
Herr Bezirksbürgermeister Real bittet die Verwaltung um einen Bericht zum Bodendenkmal Holten in einer der nächsten Sitzungen. Des Weiteren bedankt sich Herr Bezirksbürgermeister Real für die umfangreiche Vorstellung des Projektes.
Zur weiteren Verfahrensweise schlägt Herr Bezirksbürgermeister Real folgendes vor. Nach der Vorlage des Ergebnisprozesses erfolgt die Vorstellung des Ergebnisses erst in der Politik und dann in der Holtener Bürgerschaft. Danach erfolgt die Beschlussfassung im Rat.
Herr Ingendoh schließt sich dem Vorschlag des Herrn Bezirksbürgermeister Real zur weiteren Vorgehensweise an.
Herr Brodrick vertritt eine andere Auffassung, da schon seit Jahren intensiv über dieses Thema in Holten diskutiert worden ist. Die Holtener Bürgerschaft möchte nicht noch eine Bürgerversammlung haben, sondern endlich ein Ergebnis. Daher soll erst die Politik entscheiden und dann die Bürgerschaft über das Ergebnis informiert werden.
Für Herrn Girrullis ist die Verfahrensweise eigentlich egal, da aus seiner Sicht keines der beiden Verfahren schneller sein wird. Herr Girrullis folgt dem Vorschlag von Herrn Real, dass der Holtener Bürgerschaft der zusammengefasste Beteiligungsprozess mit dem Prozess-ergebnis vorgestellt wird. Danach soll der Rat das Konzept beschließen.
Herr Müller unterstützt den Vorschlag von Herrn Ingendoh und spricht sich auch für eine
weitere Beratung der Politik aus. In einem Zwischenschritt soll der Politik das Konzept vorgestellt werden, bevor der Rat das ISEK Perspektive Holten beschließt.
Der Vorschlag von Herrn Müller findet Herr Hülsebusch gut. Dieser passt aber so nicht in die Beratungsfolge.
Der Holtener Bürgerschaft muss laut Herrn Ingendoh deutlich erklärt werden, dass es nach dem Beschluss des Rates bis zu einem ersten Spatenstich noch drei bis vier Jahre dauern wird. Ansonsten könnte in der Holtener Bürgerschaft der Eindruck entstehen, dass die Politik zwar Projekte beschließt, aber nichts davon umgesetzt wird.
Wegen der möglichen Konflikte schlägt Herr Osmann die Entwicklung von entsprechenden Verfahren durch das Planungsbüro und der Verwaltung vor.
Herr Sporkmann vermisst im Maßnahmenkatalog des Rahmenplans die Kastellschule.
Herr Sakowski dankt für den Hinweis und wird die Kastellschule zur Prüfung in den Maßnahmenkatalog aufnehmen.
Herr Ingendoh bedankt sich für den Vortrag, in dem aus seiner Sicht alle wichtigen Punkte vorgestellt worden sind.
Herr Bezirksbürgermeister Real greift den Vorschlag von Herrn Hülsebusch auf. Je einem Mitglied der in der Bezirksvertretung Sterkrade vertretenden Parteien wird vor der Vorstellung in der Holtener Bürgerschaft und vor der Beschlussfassung im Rat das Konzept noch einmal vorgestellt. Außerdem bittet Herr Bezirksbürgermeister Real für weitere Anregungen um eine E-Mail-Adresse, die Herr Sakowski im Nachgang zur Sitzung zur Verfügung stellen wird.
Für weitere Anregungen zum ISEK Holten lauten die Kontaktdaten des Herrn Sakowski vom Planungsbüro plan-lokal wie folgt:
E-Mail-Adresse: dennis.sakowski@plan-lokal.de
Telefon: 0231-952083-29
Der Bezirksvertretung Sterkrade nimmt den mündlichen Bericht zur Kenntnis.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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22,4 MB
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