18.04.2024 - 5 Mündlicher Bericht zur Anfrage A/17/4185-01 de...

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Beratung

Herr Werntgen-Orman führt aus, dass aus der letzten Sitzung Antworten zu bejagten Tierarten und zur asiatischen Hornisse noch ausstehen, dies hole er jetzt nach: Die invasive Art der Waschbären in Duisburg ein Problem wird. Die Oberhausener Kreisjägerschaft geht davon aus, dass hier bereits vereinzelt Waschbären vorhanden sind. Eine Bejagung hat, mangels verlässlicher Sichtungen, noch nicht stattgefunden. Bejagt werden allerdings auch Kormorane, Bisamratten und Nutria. In ein paar Jahren werden lt. der Kreisjägerschaft auch Marderhunde hier erwartet, die bisher nur in den östlichen Bundesländern vorkommen.

 

In der aktuellen „OH!“ wird die asiatische Hornisse beschrieben. Besonderheiten, wie die gelben Beine werden hier hervorgehoben. Die Bevölkerung wird gebeten eine mögliche Sichtung zu melden. Der Bereich Umwelt veranlasst in diesen Fällen bei Handlungsbedarf weitere erforderliche Maßnahmen.

 

Herr Dr. Med. Wiggerich (Gesundheitsamt der Stadt Oberhausen) hält einen Vortrag mittels PowerPoint-Präsentation.

 

Herr Bandel dankt für den Vortrag mit vielen Inhalten, die nicht das alltägliche Denken prägen. Er führt aus, dass die fortschreitende Klimaerwärmung die aktuellen und zukünftigen Generationen vor Herausforderungen stellen wird. Dies ist auch in Bezug auf verschiedene Erkrankungen, die sich, hiermit verbunden, anders verbreiten als in früheren Zeiten und meint damit beispielsweise Folgen eines Zeckenbisses. Er ruft zu Aufmerksamkeit auf.

 

Herr Ingendoh berichtet aus der ARD-Fernsehserie „Charité“ und begründet dies mit einer hohen wissenschaftlichen Begleitung der Serie. Man geht dort davon aus, dass Viren, wie sie im Vortrag aufgezählt wurden, in 20 oder 25 Jahren häufiger in Deutschland vorkommen können. Grund dafür sollen die veränderten klimatischen Bedingungen sein. Er möchte von Herrn Dr. Med. Wiggerich erfahren, ob diese Einschätzung realistisch ist.

 

Herr Dr. Med. Wiggerich hält diese Vorstellung nicht für unwahrscheinlich. In der Vergangenheit gab es bereits vereinzelte Sichtungen der Tigermücke. Die Bevölkerung muss sich mit dieser Thematik befassen. Mit Blick auf südlich gelegenere Staaten kann die beschriebene Situation Realität werden.

 

Er bemerkt auch, dass er die angesprochene Fernsehsendung nicht kennt und eine mögliche Richtigkeit in Bezug auf die wissenschaftliche Begleitung nicht beurteilen kann.

 

Herr Rudi erkundigt sich, ob bereits Zahlen erhoben werden konnten, aus welchen der Zusammenhang zwischen den angesprochenen Umständen und dem tatsächlich zukünftig erreichten Grad der Erderwärmung hervorgehen.

 

Herr Dr. Med. Wiggerich antwortet, dass dies nicht in einfachen Zahlen festgehalten werden kann. Neben der Temperatur sind auch die Luftfeuchtigkeit und einige andere Rahmenbedingungen zu beachten. Ein Temperaturanstieg von 1,5 Grad würde nicht bedeuten, dass beispielsweise zehn zusätzliche Mücken vorhanden sind. Das gilt auch für Krankheitserreger. Auch das Verhalten der Menschen ist ein Faktor.

 

Herr Flore erkundigt sich, ob es bereits Meldungen über die Sichtung eines Waschbären gibt.

 

Herr Werntgen-Orman gibt an, dass es bisher noch keine entsprechenden Meldungen gibt.

 

Herr Bandel sieht zukünftig eine unvorhersehbare Situation, wenn sich die asiatische Hornisse weiter ausbreitet. Er bittet darum, die Bevölkerung noch deutlicher im Thema der asiatischen Hornisse zu sensibilisieren und die Verwaltung vorzubereiten.

 

Herr Werntgen-Orman weist nochmals auf den Bericht in der aktuellen „OH!“ hin. Die Zeitschrift wird an alle Haushalte im Stadtgebiet verteilt. Die Berichterstattung wird über die Presse und Socialmedia fortgeführt. Eine zu engmaschige Information könnte allerdings dazu führen, dass die Presse die Artikel aufgrund der Häufigkeit nicht mehr in die Zeitungen aufnimmt.

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Beschluss

Der Umweltausschuss nimmt den TOP 5 zur Kenntnis