10.04.2024 - 3 Vorstellung des Projektes "Stille Stunde...

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Beratung

Der Stadtverordnete und Vorsitzende, Herr Bennewa, verliest den Tagesordnungspunkt und begrüßt Frau Prochnau, Frau Stratmann und Herrn Gerritzen.

 

Anhand einer Präsentation, die in Allris hinterlegt ist, erklärt Herr Gerritzen das Projekt Stille Stunde. Die Idee ist in der Projektgruppe Inklusion aufgekommen und im Arbeitskreis Inklusion weiterverfolgt worden. Zur Verdeutlichung der Probleme, die sich zum Beispiel für Autistinnen und Autisten beim Einkaufen ergeben, verliest Frau Prochnau den Erfahrungsbericht einer Betroffenen. Dieser Bericht steht ebenfalls in Allris zur Verfügung.

Herr Gerritzen erklärt, dass es große Hürden beim Einzelhandel und keine Möglichkeiten des Ausprobierens gibt, obwohl eine Umsetzung mit geringem Aufwand einhergeht. Derzeit gibt es kein Angebot der Stillen Stunde im Ruhrgebiet.

 

Daher werden die Mitglieder des Beirates gebeten, als Multiplikatoren zu fungieren. Gleichzeitig erkundigen sich Frau Prochnau und Herr Gerritzen, ob es Kontakte zum Einzelhandel gibt.

 

Herr Bennewa, Vorsitzender, bedankt sich und eröffnet die Fragerunde.

 

Herr Christoudas bedankt sich für die Ausführungen und gibt an, dass er den Kontakt zu einem Filialleiter von Lidl herstellen kann. Dafür wird man sich austauschen.

 

Herr Bott merkt an, dass der Landschaftsverband Rheinland über Listen der Schwerbehindertenvertretungen der Konzerne verfügt. Diese können angefordert werden, so dass über die Schwerbehindertenvertretung eventuell etwas erreicht werden kann.

 

Frau Willing-Spielmann, Stadtverordnete, erklärt, dass es sich um eine gute Sache für alle Menschen handelt, die auf Geräusche sensibel reagieren. Das Thema soll von allen mitgenommen und verbreitet werden. Man muss Aufmerksamkeit erlangen. Sie gibt den Hinweis, sich mit inhabergeführten Supermärkten in Verbindung zu setzen.

 

Herr Gerritzen erzählt, dass es Kontakte zu verschiedenen Supermärkten gibt. Allerdings gibt es noch keine positive Rückmeldung.

 

Frau Heitmann, Stadtverordnete, erkundigt sich, ob es das Konzept auch schriftlich zur Verfügung steht. Weiterhin fragt sie nach, ob Menschen, die nicht von den Geräuschen gestört werden, bei der Stillen Stunde auch einkaufen gehen können oder ausgeschlossen werden.

Frau Prochnau erklärt, dass bei der Stillen Stunde für alle geöffnet ist. Die Stille Stunde wird lediglich vorher angekündigt.

Herr Gerritzen ergänzt, dass im Sinne der Inklusion zur Stillen Stunde alle einkaufen gehen können. Er hofft auf gegenseitige Rücksichtnahme.

Frau Heitmann merkt noch an, dass es die Idee auch bei der Deutschen Bahn in Form der stillen Abteile gibt. Diese empfindet sie als sehr angenehm.

 

Herr Bennewa, Stadtverordneter und Vorsitzender, bedankt sich für die Präsentation und Vorstellung des Konzepts Stille Stunde.

Er bittet darum, dass Ende des Jahres über die Resonanz berichtet wird.

 

Herr Bennewa leitet zum nächsten Tagesordnungspunkt über.